• Ein bisschen Grusel: Halloween-Tipps für Potsdam

Ein bisschen Grusel : Halloween-Tipps für Potsdam

Kürbisse schnitzen, im roten Wasser baden oder verkleidet abtanzen: Hier finden am Wochenende in Potsdam Halloween-Veranstaltungen statt. 

Manche Potsdamer haben ihre Häuser schon für Halloween geschmückt. 
Manche Potsdamer haben ihre Häuser schon für Halloween geschmückt. Foto: Ottmar Winter PNN

Potsdam - Bei den Kindern liegt das Skelett-, Hexen- oder Monsterkostüm bereit, über manche Tür ziehen sich künstliche Spinnweben und die Kürbisse leuchten abends in den Fenstern: Am Sonntag ist Halloween. Für manche ein überflüssiges Fest, für manche eine Gelegenheit, in eine düstere Rolle zu schlüpfen und ein bisschen Schauder zu verbreiten. Die Horrornächte im Filmpark entfallen erneut, aber andernorts in Potsdam können Halloween-Freunde fündig werden. 

Schauriges Bad

Im Schwimmbad blu am Brauhausberg ist das ganze Wochenende über Halloween. Die Stadtwerke versprechen "schaurig-schöne Wasserspiele, Kinderdisco und Gespenster". Im blutrot und giftgrün gefärbten Wasser stehen Spielgeräte zur Verfügung, auch das Maskottchen Willi Welle spielt mit. Beginn ist am Samstag und Sonntag jeweils um 14.30 Uhr. Es gilt der übliche Eintrittspreis für das Familientag, Tickets müssen vorab online für ein bestimmtes Zeitfenster gebucht werden. 

Dunkel war's

Im Dunkeln, nur mit der Taschenlampe beleuchtet, können auch heimische Tiere wie Eule und Wolf gruselig aussehen. Das können Kinder am Sonntag bei der Taschenlampenführung im Naturkundemuseum erleben. Den Weg durch die dunklen Räume zeigen leuchtende Tierspuren. Beginn ist für "mutige Kinder ab 6 Jahren" um 17.30 Uhr, ab 8 Jahren um 19 Uhr. Die Führung kostet 7 Euro plus Eintritt, Anmeldung unter Tel.: (0331)2896707. 

Kürbisschnitzen gehört für viele zu Halloween. 
Kürbisschnitzen gehört für viele zu Halloween. Foto: Ottmar Winter PNN

Kürbisschnitzen mit Profis

Ebenfalls das ganze Wochenende bieten die Bahnhofspassagen Kürbisschnitzen für Kinder an. Unter Anleitung kann das orangefarbene Gemüse am Samstag zwischen 14 und 19 Uhr gestaltet und verziert werden. Die Kosten von 1 Euro für einen kleinen und 2 Euro für einen großen Kürbis werden für karitative Zwecke in Potsdam gespendet. Zur Inspiration zeigt der erfahrene Kürbisschnitzer Daniel Herrguth, wie aus der Schale Grimassen entstehen können. 

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Rote Shots und schwarzes Konfetti

Bevor die Kinder am Sonntag um die Häuser ziehen, können die Erwachsenen am Samstagabend feiern. Im Waschhaus steigt eine Party ab 18 Jahren mit schwarzem Konfetti und Horrorshow, blutigem Willkommensdrink und Kostümwettbewerb. Getanzt wird zu Charts und Musik der 90er- und 2000er-Jahren. Tickets kosten 10 bis 15 Euro. Online sind die Eintrittskarten schon ausverkauft, es gibt aber noch Tickets an der Abendkasse. Los geht es um 22 Uhr, es gilt die 2G-Regel. 

Hintergrund

Brandenburgs Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher (Grüne) hat vor Halloween zur Rücksichtnahme aufgerufen. Von Tür zu Tür ziehende Kinder sollten, wenn möglich, eine Maske tragen. „Vielleicht passt die ja sogar zur Verkleidung“, erklärte die Ministerin zuletzt. Kinder mit Erkältungssymptomen sollten auf einen Umzug verzichten. „Wer lieber keinen Kontakt möchte, kann verpackte Süßigkeiten vor die Tür stellen. Das sollte respektiert werden, schließlich handelt es sich um spontane Besuche, denen viele Menschen noch zurückhaltend gegenüberstehen“, so Nonnemacher. 

Ausstellung für die Geister

Blasphemische Tänze im unterirdischen Höhlenkabinett verspricht der Verein Potsdam Schranke für den Samstagabend. Im Muli, in der Friedrich-Ebert-Straße 34 in den ehemaligen Räumen des Club Laguna, stellen die Mitglieder des Vereins für Kreative "zur Huldigung der bösen Geister" ihre Werke aus. Dazu steigt eine Verkleidungsparty. Eintritt frei, Spende erbeten, es gilt die 2G-Regel. 

Party mit Horrorfilm

Der Lindenpark feiert doppelt: Am Samstagabend mit einer Party vor allem für Studenten, am Sonntag mit einer Familienfeier. Letztere ist ausverkauft, aber für die Party gibt es noch Karten. Die Ankündigung, präsentiert vom Studentinnenkeller Nil, setzt sich aus lauter Horrorfilmen zusammen: "Es wird eine gruselige Paranormal Activity geben, die euch auch 28 Days Later sicher noch zum Screamen bringt", heißt es dort. Beginn ist um 22 Uhr, Tickets kosten im Vorverkauf 5 Euro für Studenten und 8 Euro für alle anderen, an der Abendkasse je zwei Euro mehr. Es gilt die 2G-Regel.  

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