• Potsdamer Lichtspektakel: Die Stadt leuchtet

Drittes Potsdamer Lichtspektakel : Die Stadt zum Leuchten bringen

Das dritte "Potsdamer Lichtspektakel" findet vom Freitag bis Sonntag statt. Mehr als 30 Gebäude in der Innenstadt sollen illuminiert werden.

Anfang November wird der Alte Markt beim Potsdamer Lichterspektakel wieder von kunstvollen Lichtinstallationen illuminiert. 
Anfang November wird der Alte Markt beim Potsdamer Lichterspektakel wieder von kunstvollen Lichtinstallationen illuminiert. Foto: A. Klaer

Potsdam leuchtet auf: Anfang November findet das dritte Potsdamer Lichtspektakel statt, bei dem mehrere Orte in der Stadt zwischen 17 und 23 Uhr in kunstvollen Lichtinstallationen erstrahlen. Vom 2. bis 4. November werden mehr als 30 Objekte und Bauten illuminiert, wie die Veranstalter am Dienstag mitteilten. Initiiert haben das Lichtspektakel die Potsdamer Unternehmerin Alice Paul-Lunow und Andreas Boehlke, die auch die Projektleitung für das Festival „Berlin leuchtet“ innehatten, das vor kurzem zu Ende gegangen ist. Schirmherr des Festivals ist die Industrie- und Handelskammer Potsdam (IHK), die sich davon eine Stärkung der regionalen Wirtschaft verspricht.

Das Holländische Viertel wieder im Mittelpunkt

Zentrum des Spektakels, zu dem 2017 laut den Veranstaltern rund 80 000 Besucher kamen, wird auch dieses Jahr das Holländische Viertel sein: Dort gibt es an allen Tagen von 13 bis 22 Uhr einen Lichtermarkt mit Live-Performances und gastronomischen Angeboten. Los geht es aber schon an den Bahnhofspassagen: Dort können die „Fin Sin Fin“-Lichtskulpturen des Lichtkünstlers Malte Kebbel im Atriumbereich des Bahnhofs interaktiv verändert werden. Gäste können mit Laserstiften den Skulpturen für etwa 20 Sekunden eine eigene künstlerische Note verleihen. Am Ausgang Richtung Babelsberger Straße kann per Lichtprojektion das Handy-Spiel „Snake“ auf der Fassade der Bahnhofspassagen gespielt werden. Gegenüber, auf der Außenwand der Investitions- und Landesbank Brandenburg (ILB), gestaltet der Licht- und Videokünstler Stefan Ihmig die Fassade des Gebäudes per 3D-Mapping neu.

Auch das Café auf der Freundschaftsinsel, das Paul-Lunow seit diesem Frühjahr betreibt, ist mit dabei: Dort kann an allen drei Tagen zwischen 17 und 20 Uhr mit Theo Tintenklecks gebastelt werden. Es gibt leuchtende Sportgeräte und Kinderschminken mit nachtleuchtender Farbe, am Freitag um 18.30 Uhr findet eine Farbschatzsuche und am Samstag um 19 Uhr ein Lampionumzug statt.

Geplante Illuminationen am Alten Markt

Am Alten Markt wird der österreichische Lichtkünstler Harald Tragweindls Illuminationen zur Sonderausstellung „Umkämpfte Wege der Moderne – Wilhelm Schmid und die Novembergruppe“, zeigen, die zurzeit im Potsdam Museum zu sehen ist. Auch Nikolaikiche und das Fortuna-Portal des Landtagsschlosses werden erleuchtet.

Auch die Biosphäre ist erstmals mit dabei

Erstmals mit dabei sind das Stadthaus und die Biosphäre: In letzterer wird es unter dem Titel „Magische Dschungelnächte rund um den Urwaldsee“ zwischen 17 und 23 Uhr „Harfenmusik am Urwaldsee“ geben, der Eintritt ist vergünstigt. Unweit vom Volkspark erleuchtet auch das Belvedere auf dem Pfingstberg in der Dunkelheit, wo die Künstlerin Dorte Sukavi Kristallwelten aus Licht erschafft – der Eintritt kostet dort 4,50 Euro, ermäßigt 3,50 Euro.

Erstmals gibt es dieses Jahr einen Fotowettbewerb: Das Siegerbild soll im „Potsdam im Licht“-Kalender veröffentlicht werden, wie die Organisatoren mitteilten. Einsendeschluss ist der sechste November, die Teilnahmebedingungen sind auf der Website derVeranstaltung zu finden. Das Lichtspektakel ist auch Auftakt der Veranstaltungsreihe „Potsdam im Licht“, die bis zum 20. Januar 2019 dauern wird.