• Dreharbeiten für deutsche Serie: Neue Außenkulisse für Studio Babelsberg geplant
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Dreharbeiten für deutsche Serie : Neue Außenkulisse für Studio Babelsberg geplant

Für die neue Außenkulisse auf dem Studiogelände hat die Gesellschaft im vergangenen Jahr Erweiterungsflächen an der Ahornstraße gekauft. Für welche Serie die Kulisse genutzt wird, hält das Studio bislang geheim.

Der Haupteingang des Studio Babelsberg.
Der Haupteingang des Studio Babelsberg.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Für den Filmstandort Potsdam sind es positive Nachrichten. Das Art Department der Studio Babelsberg AG hat nach PNN-Informationen den Auftrag bekommen, eine neue Außenkulisse auf dem Studiogelände zu errichten. Die Gesellschaft hat eigens dafür im vergangenen Jahr Erweiterungsflächen für 1,6 Millionen Euro an der Ahornstraße als Teil des „Neuen Filmgeländes“ erworben. Das geht aus dem aktuellen Geschäftsbericht der Studio Babelsberg AG hervor, der auf der virtuellen Hauptversammlung am Donnerstag vorgestellt wurde.

Genutzt werden sollen die Bauten für Dreharbeiten an einer deutschen Serie. Details zur Serie wurden auf PNN-Anfrage von Studio Babelsberg zunächst nicht genannt. Bestätigt wurde jedoch, dass es sich „um einen Auftrag der Art Department Studio Babelsberg GmbH“ handele.

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Das Studio Babelsberg hat in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen mit deutschen Serien gemacht. Für die High-End-Serienproduktion „Babylon Berlin“ vom Potsdamer Produzenten Stefan Arndt wurde 2018 gebaut – ebenfalls vom Babelsberger Art Department. Seitdem nutzte die Babylon-Produktion die Kulissen für mehrere Staffeln, auch weitere Film- und Werbeproduktionen wurden dort gedreht. 

Studio ist besser als befürchtet durch die Coronakrise gekommen

Die AG habe das Geschäftsjahr 2019 mit einem Gewinn von 2,1 Millionen Euro abgeschlossen, auch wenn sich der Umsatz des Unternehmens im Vorjahresvergleich reduziert hat, hieß es auf der virtuellen Hauptversammlung. Begründet wurde der Rückgang mit der „etwas schlechteren Auftragssituation internationaler Großprojekte“, wie verkündet wurde. Die Dividende wurde – auch aufgrund der unsicheren Lage am Filmmarkt – von 0,6 auf 0,4 Cent pro Aktie gesenkt. Das begrüßte auch der Vertreter der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger, Michael Kunert. Er kritisierte aber gegenüber den PNN, dass die Hauptversammlung nur virtuell abgehalten wurde. Fragen habe man nur vorher einreichen können, direkte Nachfragen seien nicht möglich gewesen. „Da wünsche ich mir künftig mehr Transparenz seitens der Studio AG“, so Kunert. 

Die Verantwortlichen erklärten nach PNN-Informationen zudem, das Studio Babelsberg sei bislang besser als zuvor befürchtet durch die Coronakrise gekommen. Dazu beigetragen habe, dass die amerikanischen Film-Großproduktionen, die im Zuge der Corona-Einschränkungen abgebrochen werden mussten, versichert waren. 

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