• Die Coronalage in Potsdam: Ab Montag Virustests auch am Filmpark

Die Coronalage in Potsdam : Ab Montag Virustests auch am Filmpark

Die Babelsberger Metropolishalle wird erst Test- und später Impfzentrum. Am Donnerstag registrierte die Stadt 30 Neuinfektionen in Potsdam.

Die Metropolishalle am Filmpark Babelsberg dient als Testzentrum - demnächst soll hier auch geimpft werden.
Die Metropolishalle am Filmpark Babelsberg dient als Testzentrum - demnächst soll hier auch geimpft werden.Foto: Sebastian Gabsch PNN

Ein neues Corona-Testzentrum für Potsdam soll bereits ab kommenden Montag in der Babelsberger Metropolishalle am Filmpark öffnen. Das kündigte die Kassenärztliche Vereinigung Brandenburg am Donnerstag (KVBB) an. Mit der Stelle sollen die niedergelassenen Hausärzte in Potsdam und Umgebung entlastet werden, hieß es. Die Praxen bekommen demnach die Möglichkeit, Patienten ins Testzentrum im Foyer der Metropolishalle weiterzuleiten, wenn ein Test medizinisch begründet ist. Die KVBB wies bereits jetzt darauf hin, dass ohne eine Weiterleitung durch eine Arztpraxis und einen festen Termin keine Testung möglich ist. Ein ähnliches Abstrichzentrum gibt es bereits nördlich der Havel im Bergmann-Klinikum. Die Metropolishalle wird damit zu einem zentralen Standort bei der Bewältigung der Pandemie – wie berichtet soll dort im nächsten Jahr auch Impfstelle eingerichtet werden, hier ist die KVBB ebenfalls an der Konzeption beteiligt.

Der Inzidenzwert lag wieder unter 100

Das Potsdamer Gesundheitsamt hat unterdessen dreißig neue Corona-Infektionen registriert. Das teilte die Stadtverwaltung am Donnerstagmittag mit. Von neuen Ausbrüchen in Schulen oder Kitas war keine Rede. Der Sieben-Tage-Inzidenzwert stieg damit leicht auf 81,5. Zugleich ist die Zahl der Quarantänefälle stark gestiegen – von 879 auf nun 1026. Die Lage in den Krankenhäusern hat sich hingegen leicht entspannt: Im Klinikum „Ernst von Bergmann“ werden 23 Corona-Patienten auf der Normal- und acht Personen auf der Intensivstation behandelt. Im Alexianer-Krankenhaus St. Josefs werden derzeit drei Corona-Patienten betreut. Das sind insgesamt drei Patienten weniger als am Vortag.

Verkehrsbetriebe: Maskenmuffel müssen notfalls Busse und Bahnen verlassen

Zugleich verwies der Verkehrsbetrieb am Donnerstag einmal mehr auf die geltende Maskenpflicht in seinen Bussen, Bahnen und an Haltestellen. Dabei machte ein ViP-Sprecher deutlich, sollten Fahrgäste trotz Aufforderung partout keine Maske tragen wollen, gebe es „die letzte Möglichkeit“, diese vom Transport auszuschließen. „Davon musste leider in einigen Fällen schon Gebrauch gemacht werden“, so der Sprecher.

Leiterin des städtischen Corona-Krisenstabs ist Gesundheitsdezernentin Brígitte Meier. Sie sagte am Mittwochabend im Hauptausschuss, nicht nur Corona mache aktuell Sorgen – auch die Afrikanische Schweinepest werde Potsdam noch erreichen – ein weiteres Thema, den die Verwaltung bewältigen müsse.

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