• Die Corona-Lage in Potsdam am Freitag: 45 neue Fälle, Inzidenz steigt auf 89

Die Corona-Lage in Potsdam am Freitag : 45 neue Fälle, Inzidenz steigt auf 89

Das Infektionsgeschehen in Potsdam nimmt an Fahrt auf. Innerhalb einer Woche stieg der Inzidenzwert um mehr als 35 Punkte. Schwerpunkt sind jüngere Schulkinder.

Corona-Schnelltest in einer Apotheke. (Symbolbild)
Corona-Schnelltest in einer Apotheke. (Symbolbild)Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Das Corona-Infektionsgeschehen in der Landeshauptstadt beschleunigt sich weiter: Am Freitag wurden nach Angaben der Stadtverwaltung 45 Neuinfektionen vermeldet – der Tageshöchstwert seit Anfang Mai. Die Inzidenz stieg auf 89, das ist mehr als 35 Punkte höher als noch vor einer Woche (53,3).

Inzidenz bei den 5- bis 14-Jährigen liegt bei 254,54

Ein Schwerpunkt der Infektionsverbreitung sind weiterhin Kita- und Schulkinder, wie der Blick auf die am Göttinger Max-Planck-Institut für Dynamik und Selbstorganisation nach Altersgruppen aufgeschlüsselten Inzidenzzahlen zeigt. Mit Abstand am höchsten ist die Inzidenz demnach unter den 5- bis 14-Jährigen, wo ein Wert von 254,54 erreicht wird. Es folgen die 15- bis 34-Jährigen mit einer Inzidenz von 105,44 und die 0- bis 4-Jährigen mit einer Inzidenz von 92,32. Die Gruppe der 35- bis 59-Jährigen trifft beinahe exakt den Durchschnittswert mit 89,5. Erfreulich: Die Gruppe der Über-80-Jährigen weist eine Inzidenz von 0 auf, auch die 60- bis 79-Jährigen landen mit 14,71 deutlich unter dem Durchschnitt.

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Auch im Land Brandenburg sind die Infektionszahlen weiter gestiegen: Mit 685 Neuinfektionen vermeldete das Gesundheitsministerium am Freitag einen neuen Rekordwert für diesen Herbst, höhere Zahlen gab es zuletzt am 29. April. Allerdings ist zu berücksichtigen, dass der Landkreis Spree-Neiße am Freitag eine Datenkorrektur vorgenommen hat, auf die rund 200 Fälle zurückzuführen sind. Auf den Fehler hatte das Ministerium bereits am Donnerstag aufmerksam gemacht. Die landesweite Inzidenz stieg auf 78,5. Derzeit werden 104 Covid-Patient*innen in den Krankenhäusern behandelt. Die Hospitalisierungsinzidenz stieg erstmals über 2 (2,09) – der kritische Warnwert liegt hier bei 7.

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