• Deutscher Kurzfilmpreis: Zwei Lola-Preise für Babelsberg

Deutscher Kurzfilmpreis : Zwei Lola-Preise für Babelsberg

Zwei Produktionen der Babelsberger Filmuniversität wurden mit dem Deutschen Kurzfilmpreis ausgezeichnet. Zwei weitere bekamen zwar keine Lola, gehen aber trotzdem nicht leer aus.

Lola-Gewinnerin Maria Teixeira, Studentin an der Filmuniversität Babelsberg.
Lola-Gewinnerin Maria Teixeira, Studentin an der Filmuniversität Babelsberg.Foto: Filmuniversität Babelsberg

Hamburg/Potsdam - Bei der diesjährigen Verleihung der Deutschen Kurzfilmpreise wurden am Mittwochabend in Hamburg zwei Produktionen der Filmuniversität Babelsberg "Konrad Wolf" mit dem Kurzfilmpreis in Gold, der Lola, ausgezeichnet. In der Kategorie Spielfilm von 10 bis 30 Minuten gewann Regisseur und Filmuni-Student Hannes Schilling eine Lola für sein Werk "Der Proband", wie die Veranstalter am Donnerstag mitteilten. In dem 30 Minuten langen Film geht es um den arbeitslosen Dominique, der sich als Proband auf immer gefährlichere medizinische Tests einlässt, um damit seinen Traum vom Haus im Grünen mit seiner Freundin Janine zu finanzieren.

"Inside Me" von Maria Teixeira gewann die Lola für den besten Animationsfilm.
"Inside Me" von Maria Teixeira gewann die Lola für den besten Animationsfilm.Foto: Filmuniversität Babelsberg

Die Lola für den besten Animationsfilm ging an die Babelsberger Nachwuchsregisseurin Maria Teixeira für ihren Fünfminüter "Inside me". Darin erzählt sie von Anna, die herausfindet, dass sie schwanger ist, und das Kind nicht behalten möchte.

Schon für die Lola-Nominierung gibt es Geld

Insgesamt wurden bei der Gala im Kleinen Saal der Hamburger Elbphilharmonie Preise in fünf Kategorien sowie ein Sonderpreis vergeben. Zwei weitere Nominierte aus Babelsberg bekamen dabei zwar keine Lola - gingen aber trotzdem nicht leer aus:  Mirjam Khera mit ihrem 14-minütigen Spielfilm "My Own Kind" und Sabine Ehrl mit ihrem 30-minütigen Spielfilm "F For Freaks". Allein mit einer Nominierung ist beim Kurzfilmpreis eine Prämie von bis zu 15.000 Euro verbunden. Die Kurzfilmpreise in Gold - die Lolas - sind mit jeweils bis zu 30.000 Euro dotiert.

Verliehen wird der Deutsche Kurzfilmpreis von der Bundeskulturstaatsbeauftragten. Die Preisgala wird jeweils gemeinsam mit einer Filmhochschule organisiert, in diesem Jahr die Hamburg Media School. Im vergangenen Jahr wurde die Verleihung in der Schiffbauergasse in Potsdam ausgerichtet. 1956 wurde der Kurzfilmpreis zum ersten Mal vergeben. Die Lolas gelten als wichtigste und höchstdotierte Auszeichnung für den Kurzfilm in Deutschland.