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Demo in Potsdam : Radeln für den Klimaschutz

Zu der "Fridays for Future"-Fahrraddemo am Freitagabend in Potsdam kamen nach Veranstalterangaben rund 125 Teilnehmer und zeigten mit Aktionen auf Brücken ihren Unmut über die Politik. 

Jule Damaske
Die "Fridays for Future"-Bewegung demonstriert regelmäßig in Potsdam.
Die "Fridays for Future"-Bewegung demonstriert regelmäßig in Potsdam.Foto: Hajo von Cölln

Potsdam - Gut 125 Menschen haben auf Fahrrädern in Potsdam für mehr Klimaschutz demonstriert. Diese Zahl teilten die Mitveranstalter vom Bündnis "Potsdam autofrei" mit. Unter dem Motto „Earth Strike Bikeride“ hatte die Bewegung "Fridays for Future" für Freitag zu der Fahrraddemonstration aufgerufen. Zunächst hatten sich rund 50 Schülerinnen und Schüler am Brandenburger Tor/Luisenplatz zur Mahnwache versammelt. Sie trugen Transparente mit Aufschriften wie „Klimawandel stoppen: Nur mit Euch“.

Die Klimakatastrophe bringe die Menschen auch zur Flucht, sagte Florian, einer der Organisatoren. Mitglieder des Vereins „Seebrücke - Schafft sichere Häfen“ erinnerten an Dinge, die bei einer Flucht verloren gehen: Auf dem Boden lagen Turnschuhe, Rettungswesten und ein Bootspaddel.

Aktionen auf den Potsdam Brücken 

Auf einer knapp zehn Kilometer langen Strecke radelten die jungen Menschen über die Lange- Brücke bis zur Glienicker Brücke. Mit Kreide wollten Teilnehmer den Umriss von sich selbst und ihres Fahrrades auf die Steine malen, zur Erinnerung an Klima- und Verkehrsopfer. Die Fahrraddemonstration in Potsdam war am Freitag laut Veranstalter die einzige Klimaaktion in Brandenburg.
Abschluss einer internationalen Streikwoche 
Seit über einem Jahr protestieren Schülerinnen und Schüler weltweit jeden Freitag für das Klima. Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg initiierte die soziale Bewegung, die sich mittlerweile auch in anderen Ländern organisiert. Zum Abschluss einer internationalen Streikwoche haben am Freitag abermals Hunderttausende Menschen für mehr Klimaschutz protestiert. Während die Proteste in Deutschland diesmal verhaltener als vor einer Woche ausfielen, beteiligten sich vor allem in Italien besonders viele Menschen an den Kundgebungen. (dpa)
 

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