• Corona in Brandenburg und Potsdam - der Überblick über die aktuelle Lage
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Corona-Newsblog für Potsdam und Brandenburg : Stübgen fordert mehr Freiheiten bei den Zweitimpfungen

Inzidenz für Brandenburg fällt auf unter 100 + 547 Infektionen in der Mark - sieben Todesfälle + Bildungsministerin Ernst hofft zum neuen Schuljahr auf Impfung für Schulkinder + Die aktuelle Lage im Überblick.

Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU). 
Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU). Foto: dpa

Hier die Übersicht über die Corona-Lage laut des Robert Koch-Instituts*, Stand Donnerstag, 6. Mai 2021:

Brandenburg

  • 103.954 Corona-Fälle insgesamt (+ 547)
  • ~93.900 Genesene (+ 600)

Potsdam 

  • 6641 Corona-Fälle insgesamt (+ 44)
  • 239 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung (keine neuen Meldungen)
  • Inzidenz-Wert: 118,1

Potsdam-Mittelmark

  • 7581 Corona-Fälle (+ 36)
  • 194 Todesfälle (+ 1) im Zusammenhang mit einer Covid-19-Erkrankung
  • Inzidenz-Wert: 72,5

*Am Dienstag hatte Brandenburgs Gesundheitsministerium mitgeteilt, dass mit dem Inkrafttreten der Bundes-Notbremse die Umstellung des Meldewesens auf die Berichterstattung des RKI notwendig geworden ist.

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Als die 2. Welle kam

Im Herbst 2020 kam die zweite Corona-Welle: In Brandenburg stiegen die Zahlen sprunghaft an. Auf den Teil-Lockdown folgten schärfere Corona-Regeln. Ein Rückblick.

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Die aktuellen Regeln

AUSGANGSBESCHRÄNKUNG: Ab über 100 neuen Corona-Infektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche an drei Tagen hintereinander darf man zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr grundsätzlich nicht mehr hinaus. Der Bund erlaubt mehr Ausnahmen als Brandenburg: Joggen oder Spazierengehen ist bis Mitternacht erlaubt. Fast alle Kreise und kreisfreien Städte lagen von Dienstag bis Donnerstag - das ist maßgeblich für die Bundes-Notbremse ab Samstag - mit ihrer Sieben-Tage-Inzidenz über 100. Die Vorgaben für private Treffen gelten weiter.

SCHULEN: Die Schwelle für die Schließung von Schulen und Kitas sinkt von einer Sieben-Tage-Inzidenz über 200 auf 165, dann gilt Notbetreuung. Weiterführende Schulen, die im Fernunterricht sind, sollen bei einem Wert unter 165 erst ab 3. Mai öffnen können, um sich vorzubereiten. Abschlussklassen dürfen in die Schulen. Sobald sie fertig sind, sollen die künftigen Abschlussklassen zurück in die Schulen dürfen.

EINKAUFEN: Zwischen einer Sieben-Tage-Inzidenz von 100 und 150 ist Einkaufen mit negativem Test und Termin möglich. Das gilt auch für Baumärkte, die bisher geöffnet waren. Supermärkte, Drogerien und Apotheken bleiben offen. Mit der Notbremse des Landes war Einkaufen mit Termin nur bis zu einer Inzidenz von 100 in Brandenburg möglich. Friseurläden und Fußpflege bleiben bei über 100 geöffnet mit negativem Test und FFP2-Maske.

SPORT: Die Nutzung sogenannter Indoor-Sportstätten soll anders als in der Bundes-Notbremse nicht für einen begrenzten Personenkreis erlaubt werden.

DEMOS: Die Bundes-Notbremse schränkt sie nicht ein. In Brandenburg bleiben sie aber nur bis 500 Teilnehmer grundsätzlich erlaubt und bei einer Sieben-Tage-Inzidenz über 100 nur bis 100 Teilnehmer. Ab einem Wert von 200 sind Demonstrationen grundsätzlich verboten.

IMPFEN: In Brandenburg können sich ab Montag (26. April) auch Lehrer weiterführender Schulen, aktive Feuerwehrleute, über 60-Jährige sowie Menschen mit erhöhtem Risiko für schwere Krankheitsverläufe impfen lassen. Weil Astrazeneca für Zweitimpfungen an unter 60-Jährige ersetzt werden muss, können die Impfzentren nicht ausgelastet werden. Einige Impfzentren bleiben am Montag geschlossen, am 1. Mai sind alle zu.
 

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