• Corona-Lage in Potsdam: Inzidenz bei knapp 35 - 17 Neuinfektionen

Corona-Lage in Potsdam : Inzidenz bei knapp 35 - 17 Neuinfektionen

Seit Dienstag gilt in der Landeshauptstadt eine verschärfte Testpflicht. In der Metropolishalle können sich täglich Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren impfen lassen.

Im Impfzentrum in der Metropolishalle soll am Freitag ein Familienimpftag stattfinden.
Im Impfzentrum in der Metropolishalle soll am Freitag ein Familienimpftag stattfinden.Foto: Sebastian Gabsch PNN

Potsdam - Die Corona-Werte in Potsdam steigen weiter. Am Dienstagmorgen meldete die Stadtverwaltung 17 weitere Infektionen. Damit liegt die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz nun bei knapp 35. Solche Zahlen hatte das Gesundheitsamt zuletzt Ende Mai bei der abflauenden dritten Corona-Welle registriert. 

Wegen der steigenden Werte gilt – im Einklang mit den Landesregeln – bereits seit Dienstag eine erweiterte Testpflicht für Ungeimpfte. Demnach müssen Personen ab 12 Jahren, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, wieder einen negativen Corona-Test vorlegen, wenn sie die Innengastronomie, Hotels, Fitnessstudios, Indoor-Veranstaltungen wie Kino und Theater oder die Schwimmhalle besuchen wollen. 

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Daher wirbt Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) darum, dass sich noch mehr Potsdamer impfen lassen. Mit der Empfehlung der Ständigen Impfkommission, auch Kinder ab 12 Jahren impfen zu lassen, werde nun in der Metropolishalle täglich das Impfen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren angeboten, hieß es von der Stadt.


Inzidenzwert bei über 80-Jährigen bei null

Von der aktuellen Infektionswelle besonders betroffen sind wie berichtet Kinder und Jugendliche, hier lag der errechnete Sieben-Tage-Inzidenzwert am Montagabend bei 80, mehr als 250 Schüler waren in Quarantäne. Dagegen lag der Inzidenzwert bei über 80-Jährigen laut Rathaus bei null. 

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Im Rathaus beobachtet man die Entwicklung. Es gebe ein tägliches Monitoring, etwa zur Lage in den Schulen oder Krankenhäusern, sagte Stadtsprecher Jan Brunzlow auf PNN-Anfrage. Gleichwohl tage der Krisenstab im Rathaus vorerst weiter nur einmal wöchentlich am Montag, auch weil es die geltenden Landesregeln gebe und man viel mehr derzeit nicht koordinieren könne.

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