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Corona-Lage in Potsdam : Fünfte Infektion mit Omikron

Sequenzierungsergebnisse von weiteren Verdachtsfällen stehen noch aus. Unterdessen müssen auch Musikschullehrer müssen gegen die Pandemie kämpfen.

Potsdam weist derzeit die niedrigste Inzidenz in Brandenburg auf.
Potsdam weist derzeit die niedrigste Inzidenz in Brandenburg auf.Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Potsdam weist derzeit nach dem Kreis Havelland (267,8) die niedrigste Sieben-Tage-Inzidenz in Brandenburg auf. In der Landeshauptstadt sank der Wert auf 329,5. Am Vortag lag die Inzidenz bei 345,9, vor einer Woche bei 355,8. Am Donnerstag kamen 119 Infektionen hinzu.

Am Mittwoch hatte Potsdams Gesundheitsamt 244 Corona-Neuinfektionen gemeldet. Die Zahl fiel so hoch aus, weil tags zuvor wegen eines technischen Problems keine Infektionen an das Landesgesundheitsministerium gemeldet wurden. Die Ansteckungen wurden nachgemeldet. Im Land Brandenburg fiel die Inzidenz am Donnerstag auf einen Wert von 587,6 Infektionen pro Woche, gerechnet auf 100.000 Einwohner. 

Unter den Fällen der letzten Tage war laut Rathaus auch die fünfte bestätigte Infektion mit der besonders ansteckenden Omikron-Mutante. Sequenzierungsergebnisse von weiteren Verdachtsfällen stünden noch aus, hieß es.

56 Corona-Patienten befinden sich in den Potsdamer Kliniken, davon zwölf auf der Intensivstation. Vor einer Woche waren es 49 Patienten.

166 Grundschulkinder infiziert

Kurz vor den Weihnachtsferien bleibt das Infektionsgeschehen an Potsdamer Schulen dynamisch, besonders in den unteren Klassenstufen, in denen viele Kinder noch ungeimpft sind. Aktuell sind nach Angaben der Stadt knapp 20 von 33 Potsdamer Grundschulen von Corona-Infektionen betroffen. Demnach sind derzeit 290 Kinder und Jugendliche in Kitas und Schulen infiziert, davon gehen 166 Kinder auf Grundschulen. Als Kontaktpersonen in Quarantäne befinden sich 972 Kinder und Jugendliche aus Schulen und Kitas. Ferner sind 33 Mitarbeitende mit Corona infiziert.

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Zudem wurden weitere Einschränkungen der Arbeit der Stadtverwaltung infolge der Pandemie bekannt. Davon betroffen ist auch die kommunale Musikschule. Bildungsdezernentin Noosha Aubel (parteilos) sagte im Schulausschuss, eine Reihe von Musikschullehrern sei zur Bekämpfung der Pandemie abgeordnet worden und stünde daher aktuell nicht zur Verfügung. Es gebe bereits eine Reihe von Beschwerden von Eltern und Schüler:innen, dass deswegen Unterrichtsstunden ausfallen. Wie berichtet müssen Rathausmitarbeiter aus diversen Fachbereichen etwa bei der Kontaktnachverfolgung im Gesundheitsamt mithelfen. 

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