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Corona-Fall an Montessori-Schulzentrum : Eine Kontaktperson infiziert

Freitag wurden Corona-Fälle an zwei Potsdamer Schulen bekannt und Abstriche bei rund 100 Kontaktpersonen angewiesen. Samstag gab die Stadt erste Ergebnisse bekannt.

Die Montessouri-Schule im Wohngebiet Am Stern.
Die Montessouri-Schule im Wohngebiet Am Stern.Foto: Sebastian Gabsch

Potsdam - Nächster Corona-Fall im Zusammenhang mit dem Potsdamer Montessori-Schulzentrum im Wohngebiet Am Stern: Bei einer Kontaktperson des infizierten Schülers fiel das Testergebnis positiv aus. Am Samstag hieß es noch, dass es sich dabei um einen Besucher der Schule handeln würde. Das hat die Stadt am Montag korrigiert. "Die betroffene Person ist aus dem privaten Umfeld des infizierten Schülers und besucht keine Schule", teilte das Rathaus mit.

Zuvor hatte nach Angaben der Stadt ein Schüler der Gesamtschule Symptome gezeigt. Ein Abstrich, der am Mittwoch von seinem Hausarzt vorgenommen wurde, ergab am Donnerstag ein positives Testergebnis. Daraufhin wurden bei 20 Kontaktpersonen des Infizierten Abstriche vorgenommen. 19 Tests fielen negativ aus, einer positiv.

"Die Schule bleibt geöffnet, die Kontaktpersonen bleiben in Quarantäne", hieß es in einer Pressemitteilung. Insgesamt wurden seit Beginn des Schuljahres damit bei zwei Schülern in Potsdam Infektionen mit dem Coronavirus festgestellt.

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Weitere Ergebnisse erwartet

Das Potsdamer Gesundheitsamt hatte am Freitagmittag neben dem Fall am Montessori-Schulzentrum eine Corona-Infektion an einer weiteren Potsdamer Schulen bestätigt. 

Betroffen war die private Marienschule am Espengrund in Babelsberg. Stand Freitag wurden 80 Personen als Kontaktpersonen identifiziert. Sie sollten am Samstag abgestrichen werden. Die Ergebnisse aus dem Labor des Klinikums Ernst von Bergmann werden am Sonntag erwartet.

Für die identifizierten Kontaktpersonen wurde eine Quarantäne ausgesprochen. „Unsere Maßnahmen dienen dem Bevölkerungsschutz, wir handeln streng nach den Kriterien des Robert-Koch-Institutes. Das betrifft auch die Quarantäneregeln für betroffene Kinder und Jugendliche, die als Kontaktpersonen ersten Grades gelten. Das RKI empfiehlt dringend eine 14-tägige Quarantäne. Diese sprechen wir aus und verfahren in allen Fällen gleich“, sagte Dr. Kristina Böhm.

Auch Horterzieher infiziert

Mit dem neuen Fall an der Montessori-Schule haben sich nun seit Ausbruch der Pandemie 681 Potsdamer und Potsdamerinnen mit dem Coronavirus infiziert. Stand Samstagmorgen gelten 600 Personen als genesen. 50 Menschen aus der Landeshauptstadt kamen in Zusammenhang mit dem Coronavirus ums Leben.

Unter den Infizierten ist auch ein Erzieher des Hortes "Sonnenschein" der Eisenhart-Grundschule in der Innenstadt. In der Folge wurden 68 Kinder und sechs Erzieherinnen getestet. Alle Befunde waren negativ. Die Kontaktpersonen bleiben bis zum 20. August in Quarantäne.

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