• Bürgerstiftung betreibt wieder Inselbühne: Start am 31. Mai auf der Freundschaftsinsel

Bürgerstiftung betreibt wieder Inselbühne : Start am 31. Mai auf der Freundschaftsinsel

Die Saison wird mit einem zweisprachigen Kultur- und Netzwerkabend eröffnet. Die Zuschauerkapazitäten wurden verringert. Der Eintritt bleibt frei.

Die Inselbühne erhielt Rabatten und einen neuen Boden. 
Die Inselbühne erhielt Rabatten und einen neuen Boden. Foto: Andreas Klaer

Potsdam - Das Programm der Inselbühne auf der Freundschaftsinsel startet am 31. Mai. Das kündigte Kaspar von Erffa von der Potsdamer Bürgerstiftung an. Etwas mehr als sechs Monate hat es gedauert, dann lag der Bescheid der Stadt für den diesjährigen Betrieb der Inselbühne in den Händen der Bürgerstiftung. Mit dem Zuschlag erhält die Bürgerstiftung für den Betrieb der denkmalgeschützten Inselbühne rund 100.000 Euro. Außerdem sei die Stiftung in Verhandlung mit dem Land Brandenburg über eine künstlerische Förderung, so von Erffa. Statt der rund 400 Sitzplätze im Vorjahr plant die Bürgerstiftung ein luftigeres Sitzplatzkonzept für rund 200 Besucher, der Eintritt bleibt weiterhin frei, hieß es.

Kaspar von Erffa.
Kaspar von Erffa.Foto: Andreas Klaer

In Vorbereitung auf die neue Saison hat die Bürgerstiftung den Boden der Open- Air-Bühne saniert. Dabei entstanden auch drei kleine Bühnenbeete als Begrenzung, die gemeinsam mit den Inselgärtnern bepflanzt wurden. Auf der Bühne selbst stehen Theater, Konzerte, Musicals, Kinderprogramme und Lesungen auf dem Plan. Für den Lärmschutz wird wie im Vorjahr an der Südseite eine Schallschutzwand errichtet. Kaspar von Erffa betont, dass es in der Vorsaison keine einzige Anwohnerbeschwerde wegen Lärmbelästigung gegeben habe.

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Eröffnet wird die Saison mit dem „International Tuesday“, einem zweisprachigen Kultur- und Netzwerkabend, bei dem ausländische Gäste, die in Potsdam leben und Potsdamer:innen zusammentreffen. Im Unterschied zum Vorjahr wird der „International Tuesday aber nur noch einmal pro Monat in der Inselbühne gastieren. Erstes Konzert ist kurz darauf ein Auftritt der Potsdamer Band „Kruse“. In den gut dreieinhalb Monaten der Open-Air-Saison wolle man sich vor allem auf Veranstaltungen am Freitag und Samstag konzentrieren, sagte von Erffa. Dafür soll die Bühne an anderen Tagen als Ort für individuelle Begegnungen ohne Programm geöffnet werden. 

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