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Brauhausberg : Stadtwerke stimmen Minsk-Verkauf an Plattner-Stiftung zu

Die Hasso-Plattner-Stiftung kann das frühere Terrassenrestaurant „Minsk“ am Brauhausberg kaufen. Die Stadtwerke haben ein entsprechendes Angebot angenommen.

Visualisierung des Quartiersplatzs vor dem ehemaligen Terrassenrestaurants Minks auf dem Brauhausberg.
Visualisierung des Quartiersplatzs vor dem ehemaligen Terrassenrestaurants Minks auf dem Brauhausberg.Foto: Heinle, Wischer und Partner, Freie Architekten

Potsdam - Ohne Gegenstimmen hatten die Stadtverordneten für das Angebot der Hasso-Plattner-Stiftung votiert, das Minsk auf dem Brauhausberg zu erhalten und zu sanieren. Auch die Stadtwerke Potsdam haben sich jetzt für das Angebot der Hasso-Plattner-Stiftung ausgesprochen und dem Verkauf des früheren das verfallene Minsk und das umgebende Areal auf dem Brauhausberg für 20 Millionen Euro fristgerecht zugestimmt.

Damit steht dem DDR-Kunst-Museum und den geplanten preisgünstigen Wohnungen auf dem Brauhausberg wirklich nichts mehr im Weg.

Wie die Stadt Potsdam berichtet, sieht das Konzept- und Kaufangebot der Stiftung vor, das „Minsk“ als Unikat der DDR-Architektur zu erhalten und als Museum für die derzeit im Museum Barberini ausgestellten Werke aus DDR-Zeit zu nutzen.

Darüber hinaus sei geplant, den Brauhausberg als öffentlicher Raum zu erhalten und dort eine hohe Aufenthaltsqualität zu schaffen. Zudem sei ein "preisgedämpfter Mietwohnungsbau" geplant, der architektonisch auf die Höhenstaffelung des Minsk Bezug nimmt.

„Mit dem Erhalt des Minsk und der maßvollen Neubebauung im Umfeld setzen wir ein deutliches Zeichen für den Erhalt von bedeutsamer Architektur aus der DDR-Zeit, mit der sich viele Potsdamerinnen und Potsdamer identifizieren“, sagt Mike Schubert.