• Baubeginn im Frühjahr: 161 neue Wohnungen im Kirchsteigfeld

Baubeginn im Frühjahr : 161 neue Wohnungen im Kirchsteigfeld

Das Kirchsteigfeld wird größer. Im Frühjahr soll der Bau von 161 Wohnungen der Firma Semmelhaack beginnen. Wie die Gebäude genau aussehen, wird derzeit mit dem Potsdamer Gestaltungsrat geklärt.

Die Gestaltung wird noch mit dem Gestaltungsrat diskutiert.
Die Gestaltung wird noch mit dem Gestaltungsrat diskutiert.Foto: Semmelhaack

Potsdam - Der Bau eines neuen Wohnkomplexes im Kirchsteigfeld auf einer Brache zwischen Ricarda-Huch-Straße und Priesterweg rückt näher. Das Wohnungsunternehmen Semmelhaack will kurzfristig einen Bauantrag einreichen und rechnet im Frühjahr mit einem Baubeginn der geplanten 161 Wohnungen. "Die ersten Wohnungen können dann bereits im Frühjahr 2022 bezogen werden", teilte Annina Semmelhaack den PNN mit. Die Wohnungen sollen barrierearm sein. 

"Die gesamte Wohnanlage ist ausschließlich für Wohnen vorgesehen." In den Erdgeschossen sei kein Gewerbe geplant. Ein Drittel sollen Sozialwohnungen, der Rest soll zu Kaltmieten von rund 10 Euro pro Quadratmeter angeboten werden. Wie die Gebäude genau aussehen werden, wird derzeit mit dem Gestaltungsrat geklärt.

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Fläche für Kita reserviert

Im August hatten die Stadtverordneten mit einem Beschluss den Weg für die Wohnbebauung freigemacht. Damit wurde das Areal von einem Mischgebiet für Gewerbe und Wohnen in ein reines Wohngebiet umgewandelt. Hinter den Neubauten soll ein 25 Meter breiter Grünstreifen parallel zur geschützten Allee entlang des Priesterweges erhalten bleiben. Im östlichen Teil neben der Straßenbahntrasse ist eine Fläche für eine Kita reserviert. Diese war zuvor verkleinert worden, weil laut Stadtverwaltung kein ausreichender Bedarf vorhanden sei. 

Das dem Bebauungsplan zu Grunde liegende städtebauliche Konzept in Form einer vier- bis fünfgeschossigen Blockrandbebauung greife charakteristische Elemente des ursprünglichen städtebaulichen Konzeptes auf mit höheren Gebäudeteilen am westlichen Ende der Ricarda-Huch-Straße. Seinerzeit war von Investitionen in Höhe von rund 20 Millionen Euro die Rede. Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen sollen Wohnflächen von jeweils rund 49 bis 85 Quadratmeter haben.

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