• Amerikanischer Branchenpreis: Babelsberger Locationscout Markus Bensch nominiert

Amerikanischer Branchenpreis : Babelsberger Locationscout Markus Bensch nominiert

Für seine Arbeit an dem Film "Ein verborgenes Leben" ist der Location Manager Markus Bensch vom Studio Babelsberg für einen US-Branchenpreis nominiert. Auch "Babylon Berlin" kann auf eine Auszeichnung hoffen.

Für "Ein verborgenes Leben" ist Markus Bensch nominiert.
Für "Ein verborgenes Leben" ist Markus Bensch nominiert.Foto: Reiner Bajo

Der Location Manager Markus Bensch vom Studio Babelsberg kann gemeinsam mit seinem Kollegen Leo Baumgartner für seine Arbeit am Antikriegsfilm „Ein verborgenes Leben“ auf Preis des US-Branchenverbandes Location Managers Guild International hoffen. Der Film über das Leben des österreichischen Wehrdienstverweigerers Franz Jägerstätter ist als einer von sechs Werken für herausragende Drehorte in einem historischen Film nominiert, wie der Verband mitteilte. Konkurrenz bekommt er unter anderem von „1917“, „Jojo Rabbit“ und „Little Women“.

Markus Bensch ist für einen US-Branchenpreis nominiert.
Markus Bensch ist für einen US-Branchenpreis nominiert.Foto: Manfred Thomas Tsp

Auch "Babylon Berlin" hat Chancen

Ebenfalls Chancen auf eine Auszeichnung hat die X-Filme-Produktion „Babylon Berlin“, für die im Studio Babelsberg die riesige Außenkulisse „Neue Berliner Straße“ errichtet worden war. Die Krimiserie nach den Romanen von Volker Kutscher spielt im Berlin der 20er und frühen 30er Jahre. Die dritte Staffel, die sich um einen Kriminalfall in den Babelsberger Studios dreht, soll ab 11. Oktober in der ARD ausgestrahlt werden, sie lief bereits zum Jahresanfang beim Bezahlsender Sky. „Babylon Berlin“ tritt unter anderem gegen „The Crown“ und „Westworld“ an. Und auch das Medienboard Berlin-Brandenburg, die gemeinsame Filmförderung beider Länder, ist bei den Drehortpreis nominiert – als beste Filmkommission neben den Kollegen aus Abu Dhabi, dem kanadischen Port Hope, dem US-Staat New Jersey und der Toskana.

Auszeichnung für "Bridge of Spies"

Locationscout Markus Bensch war bereits 2016 für seine Arbeit an Steven Spielbergs Thriller „Bridge of Spies – der Unterhändler“ über einen Agentenaustausch auf der Glienicker Brücke für den Branchenpreis nominiert, erst vor kurzem wurde er zudem in die Oscar-Academy aufgenommen, wie Studio Babelsberg über den Bilddienst Instagram mitteilte.

Die Preise in acht Kategorien werden corona-kompatibel bei einer Online-Zeremonie am 24. Oktober verliehen.

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