• Am Ufer entlang um die Halbinsel: Rundweg um Hermannswerder geplant

Am Ufer entlang um die Halbinsel : Rundweg um Hermannswerder geplant

Hermannswerder - Der seit Jahren geplante Uferrundweg um die Halbinsel Hermannswerder soll in den Jahren 2020/21 gebaut werden. Das gab Gabriele Schneider vom Grünflächenamt der Stadt am Dienstagabend im Bauausschuss bekannt. Nach einer vorläufigen Schätzung werde das Projekt etwa 860 000 Euro kosten, das Geld soll im Zuge des nächsten Doppelhaushalts beantragt werden. Mit der Hoffbauerstiftung, der fast alle Flächen auf der Halbinsel gehören, habe man bereits Einigkeit erzielt, einen sogenannten Baugestattungsvertrag für den Uferweg wolle man abschließen, sobald die Mittel zur Verfügung stünden, erklärte Schneider.

Der Rundweg ist der letzte Baustein im Uferwegekonzept für Hermannswerder. Er schließt an den denkmalgeschützten sogenannten Kölle-Weg an, der 1935 vom damaligen Stadtgartendirektor Hans Kölle angelegt wurde und der von der Vorderkappe bis zur Fährwiese auf Hermannswerder reicht. Der erste, 1,1 Kilometer lange Abschnitt dieses Wegs zwischen Vorderkappe und Judengraben wurde bereits vor einigen Jahren für insgesamt 730 000 Euro erneuert, mit Bänken und neuer Beleuchtung ausgestattet. Für den zweiten Abschnitt vom Judengraben bis zur Fährwiese liefen derzeit die Planungen, erklärte Schneider. 2019 soll dieses Teilstück dann ebenfalls erneuert werden. Die Kosten sind noch unklar.

Auch beim seit Jahren immer wieder verschobenen Uferwegabschnitt über das Wasserwerksgelände in der Leipziger Straße geht es voran. Die Ausschreibung sei in Vorbereitung, danach sollen Fördermittel aus dem Stadt-Umland-Wettbewerb beantragt werden, sagte eine Rathaussprecherin den PNN auf Anfrage. 800 200 Euro soll der Uferweg kosten, knapp 641 000 Euro sollen aus Fördermitteln bezahlt werden, den Rest übernimmt die Stadt. Mit dem Bau soll 2019 begonnen werden, die Fertigstellung ist im zweiten Quartal 2020 geplant. Weil das Gebiet in einer Trinkwasserschutzzone liegt, soll der Uferweg auf dem Wasserwerksgelände eingezäunt werden. 

Mehr lesen? Jetzt E-Paper gratis testen!