• "Absurde Sperrungen" in Potsdam: Linke fordern Öffnung der Sportanlagen

"Absurde Sperrungen" in Potsdam : Linke fordern Öffnung der Sportanlagen

Aktuell gibt es nur wenige Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche austoben können. Die Stadtverordneten Tina Lange und Sascha Krämer halten die Sperrungen im Potsdamer Volkspark auch deswegen für unsinnig.

Eine abgesperrte Sportanlage im Potsdamer Volkspark.
Eine abgesperrte Sportanlage im Potsdamer Volkspark.Foto: Sascha Krämer/Facebook

Potsdam - Die beiden Potsdamer Linke-Stadtverordneten Tina Lange und Sascha Krämer fordern das Land auf, die so genannten „Nachweis-Vorschriften für 2G für unorganisierte Breitensportanlagen“ umgehend aufzuheben. Der Grund: Diese Regelung führe zur „absurden Sperrung“ von frei nutzbaren, so genannten „unorganisierten“ Sportanlagen unter freiem Himmel wie es sie beispielsweise im Volkspark Potsdam im Bornstedter Feld gibt. Dort sind die Anlagen, auf denen Besucher:innen selbstständig Sport treiben können, mit Flatterband abgesperrt. 

Das sei unsinnig, schreiben Lange und Krämer in einer Presseerklärung vom Wochenende. Denn die „Sportanlagen im Freien sind momentan einer der wenigen Orte, an denen sich Kinder und Jugendliche austoben, bewegen, treffen und frei sportlich betätigen können“. Dies sei an der frischen Luft nicht nur gesund für Körper und Psyche, sondern „mittlerweile nachweislich auch nahezu ungefährlich für eine Corona-Ansteckung“.


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Nachdem sich die Schließung von Sport- und Spielplätzen im Frühling 2020 „im Nachhinein als großer Fehler herausgestellt“ habe, verwundere es sehr, dass das Land „solche Fehler seit über einem Vierteljahr wiederholt“, so Lange und Krämer. Sie fordern Potsdams Oberbürgermeister Mike Schubert (SPD) auf, sich ebenso beim Land für die Aufhebung der Regelung einzusetzen. 

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Zudem solle die Stadt übergangsweise im Volkspark mehr Personal zur Verfügung stellen, so dass die Sportanlagen auch unter geltenden Vorgaben zeitweise wieder geöffnet werden können, so die Linken.

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