• Zukunft des Baumblütenfestes: Werder will Baumblütenfest auf Höfen und in Gärten unterstützen

Zukunft des Baumblütenfestes : Werder will Baumblütenfest auf Höfen und in Gärten unterstützen

Die Stadtverwaltung will den Beteiligungsprozess straffen, um bereits im Jahr 2021 wieder ein Fest feiern zu können. Auch will die Verwaltung umgehend ein Sicherheitskonzept für das Fest 2020 erarbeiten. Der Name Baumblütenfest fällt offiziell nicht mehr.

Der Obsthof Wels in Glindow.
Der Obsthof Wels in Glindow.Foto: Manfred Thomas

Werder (Havel) - Die Werderaner Stadtverwaltung bewegt sich auf ihre Kritiker zu: Den über die Absage wütenden Obstbauern und Obstweinherstellern sichert sie am Mittwoch in einer Pressemitteilung zu, "das Feiern der Baumblüte in den Höfen und Gärten im Jahr 2020" unterstützen zu wollen. 

Feiern bei den Erzeugern "war immer beabsichtigt"

"Auch wenn das Baumblütenfest ausfallen wird: Dass Höfe und Gärten zur Obstblüte 2020 geöffnet werden können, war immer beabsichtigt und ist auch nicht anders kommuniziert worden", heißt es weiter in der Pressemitteilung der Stadt.  

Die Verwaltung will jetzt zudem ein Sicherheitskonzept für das Fest 2020 erarbeiten. Das geht aus einem mehrere Punkte umfassenden Antrag der Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU) zur Organisation des Festes im kommenden Jahr hervor, über den die Stadtverordneten am Donnerstag entscheiden sollen. 

Bis zum 12. Dezember soll Vorschlag fürs Fest vorliegen

Auch die Forderung nach einem schnelleren Prozess für die Neuausrichtung des Festes will Saß nun nachgeben: So soll das eigentlich recht umfangreiche Bürgerbeteiligungsverfahren jetzt "gestrafft durchgeführt" werden, "so dass eine Neuausschreibung für ein Baumblütenfest 2021 möglich ist. 

Um das Fest im kommenden Jahr mit Hilfe der Stadt zu ermöglichen, soll der Ausschuss für Soziales, Bildung, Kultur, Sport und Ordnung jetzt die Rahmenbedingungen für die Organisation der Baumblüte in den Höfen und Gärten 2020 erarbeiten und einen Beschlussantrag der Stadtverordnetenversammlung am 12. Dezember vorlegen.