Werder will Satzung für Ehrenbürger : Höchste Ehrung

Werder (Havel) - Die Stadt Werder soll Regeln für die Ehrung ihrer Einwohner bekommen. In der Stadtverordnetenversammlung am 1. Oktober soll eine Satzung verabschiedet werden, nach der die Stadt Menschen, die sich in besonderer Weise um sie verdient gemacht haben – in einzelnen Aktionen oder im Lebenswerk –, zu Ehrenbürgern ernennen kann. Das ist die höchste Ehrung, darunter folgen der Eintrag ins Goldene Buch der Stadt und die Verleihung einer Ehrenurkunde.

Zwei Drittel der Stadtverordneten müssen für einen Vorschlag stimmen, damit die Ehrenbürgerwürde verliehen werden kann. Zudem darf es der Satzung zufolge nicht mehr als zwei lebende Ehrenbürger gleichzeitig geben. Sie werden vom Bürgermeister zu besonderen öffentlichen Veranstaltungen eingeladen. Verstorbene Würdenträger erhalten von der Stadt an ihrem Todestag ein Blumengebinde. Wenn das Grab nach 25 Jahren entfernt wird, soll ihnen auf einer Ehrentafel an der Friedhofsmauer gedacht werden.

Derzeit hat die Stadt sechs Ehrenbürger: den früheren Ziegeleibesitzer Georg Lehmgrübner, den Maler Karl Hagemeister, den SPD-Politiker Eugen Ernst, den einstigen Stadtverordneten Wilhelm Sasse sowie den Reserve-Oberst Pjotr Awramenko und den General Juri Michailowitsch Aleksaschin. eb

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