Wegen Coronakrise : Teltower Kinderoase findet keinen Käufer

Aufgrund der Unsicherheit durch die Coronakrise schrecken Investoren vor dem Kauf des Teltower Indoorspielplatzes zurück. Dabei gab es zuvor reges Interesse.

Indorspielplatz Kinderoase in Teltow.  
Indorspielplatz Kinderoase in Teltow.  Foto: Privat PNN

Teltow - Der Teltower Indoor-Spielplatz "Kinderoase" am Regionalbahnhof ist bei der Auktion am vergangenen Freitag nicht versteigert worden. Das sagte der zuständige Auktionator Matthias Knake vom Auktionshaus Karhausen den PNN auf Nachfrage. Während andere Immobilien auf der Versteigerung am Freitag gut nachgefragt waren, wollte die „Kinderoase“ niemand mehr. In Zeiten von Corona seien Veranstaltungsorte nicht sehr gefragt, so Knake. 

Veranstalter sind verunsichert

Dass viele der Interessenten, die es für die Teltower Spezial-Immobilie gab, am Ende abgesprungen sind, sei nachvollziehbar, so Knake. „Wenn ich als Veranstalter zur Zeit nicht weiß, wie ich meine Veranstaltungsorte sichern kann, werde ich mir keine neue Immobilie kaufen.“ Noch am Mittwoch habe ein Investor dem Auktionshaus seine Unterlagen eingereicht, auch er wollte das Haus weiterhin als Veranstaltungsort nutzen. „Am Freitag zur Auktion erschien er aber nicht.“ 

Mindestgebot lag bei 1,8 Millionen Euro

Der Indoorspielplatz in Teltow sollte wie berichtet für mindestens 1,8 Millionen Euro verkauft werden. Die bisherigen Betreiber, das Ehepaar Schumacher, wollten sich nach 15 Jahren Selbständigkeit eine Pause gönnen und wollten eigentlich nur noch bis Mai weitermachen. Wie es nun für sie weitergeht, war nicht zu erfahren. Die Betreiber waren am Montag nicht zu erreichen. 

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