Potsdam-Mittelmark : Verein kämpft gegen Lkw-Verkehr

Kleinmachnow - Bewohner zweier Kleinmachnower Straßen haben sich zum Verein „Meiereifeld/Uhlenhorst lebenswert“ zusammengeschlossen. Zum Vorsitzenden wurde Alfred Weigert gewählt, wie es in einer Pressemitteilung des neuen Vereins heißt. Man habe sich zum Ziel gesetzt, kurzfristig über hundert Mitglieder zu gewinnen, um die Interessen der Bewohner effektiv vertreten zu können. Nächstes Etappenziel sei die Verhängung eines Durchfahrtverbotes für Lkw über 3,5 Tonnen, um die Gefahren auf der nur fünfeinhalb Meter breiten Straße in den Griff zu bekommen.

Der Zusammenschluss nimmt für sich in Anspruch, bereits die Tempo-30-Zone für das vom Durchgangsverkehr geplagte Meiereifeld durchgesetzt zu haben. Auch für ein Verbot des Schwerlastverkehrs gebe es bereits Beschlüsse der Gemeindevertretung und positive Signale aus dem Landratsamt. „Dennoch lehnt die Gemeindeverwaltung die Umsetzung ab“, so Vereinssprecher John Banhart.

Das Rathaus begründe das mit der Notwendigkeit weiterer Verkehrszählungen. Banhart: „An den unhaltbaren Zuständen im Meiereifeld ändert sich dadurch nichts.“ Für eine schnelle Umsetzung des Schwerlastverbots suche der Verein vor der Kommunalwahl das Gespräch mit allen Parteien und dem Bürgermeister. Womöglich werde man am 25. Mai mit eigenen Kandidaten antreten. PNN