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Schwere Brandstiftung in Kleinmachnow : Erst brannte die Mülltonne, dann das Haus

Rettungskräfte aus Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow und Nuthetal mussten am frühen Samstagmorgen in die Ernst-Thälmann-Straße ausrücken. Die Polizei geht derzeit von schwerer Brandstiftung aus. 

Bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.
Bis in die frühen Morgenstunden im Einsatz.Foto: Feuerwehr Kleinmachnow

Kleinmachnow - Der Dachstuhl eines Einfamilienhauses in der Ernst-Thälmann-Straße in Kleinmachnow ist am frühen Samstagmorgen zu großen Teilen abgebrannt. Die Feuerwehren aus Kleinmachnow, Teltow, Stahnsdorf und Nuthetal mussten zu einem mehrstündigen Einsatz ausrücken, rund 45 Einsatzkräfte löschten nach Angaben der Kleinmachnower Feuerwehr die Flammen über mehrere Stunden. 

Einsatz über mehrere Stunden: Die Feuerwehr beim Löschen des brennenden Dachstuhls.
Einsatz über mehrere Stunden: Die Feuerwehr beim Löschen des brennenden Dachstuhls.Foto: Feuerwehr Kleinmachnow

Der Brand soll sich laut der Stahnsdorfer Feuerwehrchefin Steffi Pietzner gegen 4 Uhr morgens ereignet haben, die Einsatzkräfte sollen bis in die Morgenstunden mit der Bekämpfung des Brandherdes beschäftigt gewesen sein. Verletzt wurde niemand, die Bewohner sollen nicht zu Hause gewesen sein, sagte Pietzner den PNN auf Anfrage. Bei dem Brand wurden die Gewerberäume im Erdgeschoss und die Wohnräume im Dachgeschoss in Mitleidenschaft gezogen, teilte die Polizei am Sonntag mit. Das Feuer soll demnach in einer Mülltonne am Haus entfacht sein und auf das Haus und speziell das Dachgeschoss übergegriffen haben. Die Polizei geht derzeit von schwerer Brandstiftung aus. 

Das Einfamilienhaus ist nach dem Brand unbewohnbar. 
Das Einfamilienhaus ist nach dem Brand unbewohnbar. Foto: Feuerwehr Kleinmachnow

Der Sachschaden dürfte immens sein, das Haus ist laut Pietzner nicht mehr bewohnbar: Der Dachstuhl ist schwer beschädigt, das Löschwasser ist ins Haus eingedrungen. Die Rettungskräfte konnten ein Übergreifen des Feuers auf andere Häuser verhindern.