Potsdam-Mittelmark : Radweg nach Saarmund soll 2018 kommen Straßenbetrieb prüft nötige Entwässerung

Saarmund/Langerwisch - Der Bau des Radweges zwischen Saarmund und Langerwisch soll im kommenden Jahr erfolgen. Das hat die Gemeinde Michendorf vor kurzem mitgeteilt. Ursprünglich sollte mit dem Radwegbau im Winter begonnen werden. Dem Landesbetrieb haben dafür aber noch Grundstücke gefehlt, zudem war noch unklar, wohin Regenwasser geleitet werden soll.

An der Zufahrt von der Landesstraße zum Rosengut Langerwisch sowie dem Landgard Fachhandel laufe derzeit das Regenwasser beider Betriebe zusammen und drohe, die Straße zu unterspülen. Auch der Bau des Radweges sei dadurch gefährdet gewesen. Die Unternehmen haben Michendorfs Pressesprecherin Steffi Amelung zufolge aber erklärt, dafür sorgen zu wollen, dass künftig kein Wasser mehr von ihren Grundstücken in den Straßenbereich läuft. Planungen zur Versickerung des Wassers hätten beide Unternehmen vorgelegt. Derzeit würden noch weitere Untersuchungen dazu laufen.

„Wir gehen nun davon aus, dass mit den geplanten Umsetzungen der Bau des Radweges entlang der L77 sowie die Landesstraße an sich nicht mehr gefährdet sind“, sagt Michendorfs Bauabteilungsleiter Christopher Gerhardt. Die Unternehmen seien genauso gesichert wie der Radverkehr zwischen den Gemeinden Michendorf und Nuthetal. Durch die Verbindung der jeweiligen Ortsteile Langerwisch und Saarmund soll eine Lücke im überregionalen Radwegnetz geschlossen werden. eb