Potsdam-Mittelmark : Kreis kauft Grundstück in Teltow

Teltow - Für gut eine Million Euro hat der Landrat per Eilentscheidung ein Grundstück in der Teltower Warthestraße 2 gekauft, um die Kreisverwaltung dort zu zentralisieren. Die 7 400 Quadratmeter große Fläche befindet sich direkt neben der früheren Flüchtlingsnotunterkunft, die derzeit leer steht und ebenfalls dem Landkreis gehört. Die Eilentscheidung soll vom Kreistag nachträglich genehmigt werden. Sie war nötig, da das Kaufangebot bis zum 20. April befristet war. Laut Kreissprecherin Andrea Metzler ist das Grundstück geeignet, um die künftig 150 Mitarbeiter der Kreisverwaltung dort in einem eigenen Neubau unterzubringen. Derzeit sind nutzen die Mitarbeiter angemietete Büros am Teltowkanal und in der Potsdamer Straße.

Das gekaufte Grundstück ist mit drei Gebäuden bebaut, die abgerissen werden müssten. Die Abrisskosten von rund 100 000 Euro sind schon im Kaufpreis von 1,075 Millionen Euro enthalten, der Quadratmeter kostet somit gut 130 Euro. Der Landkreis rechnet mit einer deutlichen Wertsteigerung in den kommenden Jahren. Ob auch die frühere Notunterkunft abgerissen werden muss, ist der Sprecherin zufolge noch offen. Die Unterkunft ist leitungstechnisch mit den Gebäuden verbunden, zu DDR-Zeiten wurden die Häuser als Ensemble geplant.

Wie berichtet will sich die Kreisverwaltung von gemieteten Objekten trennen und unter anderem auch den Standort am Werderaner Gutshof aufgeben. eb

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.