Polizeibericht für Potsdam-Mittelmark : Verfolgungsjagd auf der Autobahn

Der große Leidtragende einer Verfolgungsjagd am Mittwochmorgen auf den Autobahnen A2 und A10 war ein Lkw-Fahrer. Dieser hatte einen abgestellten Streifenwagen zu spät gesehen.

Foto: Rene Ruprecht/dpa (Symbolbild)

Groß Kreutz/Phöben - Ein Autofahrer hat sich am frühen Mittwochmorgen eine Verfolgungsjagd mit der Polizei geliefert und dadurch einen Unfall zwischen einem Streifenwagen und einem Lkw verursacht. Der Mann in einem Audi war den Beamten bereits auf der A2 aufgefallen. Wie sich herausstellte, war der Wagen in Hannover als gestohlen gemeldet worden. Als die Polizei ihn kontrollieren wollte, fuhr der Fahrer mit hohem Tempo einfach weiter. Die Polizei nahm die Verfolgung auf.

Von der A2 fuhr der Mann auf die A10 in Richtung Dreieck Havelland. Zwischen den Anschlussstellen Groß Kreutz und Phöben stoppte er den Wagen und sprang heraus. Er flüchtete über die Gegenfahrbahn in ein anliegendes Waldstück. Die Beamten konnten nur knapp einen Unfall mit dem auf der Fahrbahn stehenden Audi verhindern und mussten ausweichen. Sie ließen ihren Streifenwagen ebenfalls zurück, um dem Mann zu folgen.

Ein Lastwagenfahrer bemerkte das Auto zu spät und fuhr auf das Polizeiauto auf. Beide Fahrzeuge wurden beschädigt. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem flüchtigen Fahrer und die Suche mit einem Polizeihubschrauber blieben bisher erfolglos.