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Neubau über Teltowkanal : Rammrath-Brücke wieder geöffnet

Seit November 2019 war die Verbindung zwischen Teltow und Kleinmachnow gesperrt. Betonkrebs hatte den Vorgängerbau zerfressen. Nun müssen die Busse keine Umleitungen mehr fahren.

Der Neubau kostete 5,4 Millionen Euro.
Der Neubau kostete 5,4 Millionen Euro.Foto: Gemeinde Kleinmachnow

Teltow – Die Rammrath-Brücke zwischen Kleinmachnow und Teltow ist am Donnerstag (24.6.) wieder für den Verkehr freigegeben worden. Die wichtige Verbindung über den Teltowkanal war seit November 2019 wegen eines Neubaus des Brückenbauwerks gesperrt. Der Bau, beauftragt vom Wasserstraßen-Neubauamt, kostete insgesamt 5,4 Millionen Euro, konnte allerdings vier Monate vor dem vertraglich vereinbarten Termin fertiggestellt werden. 

Wegen der Corona-Pandemie wurde zwar auf ein großes Einweihungsfest verzichtet. Aber immerhin schnitten die Bürgermeister von Kleinmachnow und Teltow, Michael Grubert und Thomas Schmidt, mit Marc Berger von der ausführenden Baufirma und Bauoberrätin Caroline Heine vom Wasserstraßenneubauamt ein Band durch.

Auch die erforderliche Brückenprüfung hat der Neubau bereits bestanden. Der Vorgängerbau wurde 1977 errichtet. Wie bei vielen in den 1970er-Jahren errichteten Bauwerken gab es Probleme mit der Alkali-Kieselsäure-Reaktion, umgangssprachlich Betonkrebs genannt. Das machte einen kompletten Neubau notwendig.

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Busse fahren keine Umleitungen mehr

Für zwei Jahre musste der Verkehr zwischen Kleinmachnow und Teltow deshalb umgeleitet werden, nur für Fußgänger und Radfahrer gab es eine Behelfsüberquerung. Die Behelfsbrücke ist mittlerweile schon abgebaut, Fuß- und Radwege auf der neuen Brücke konnten bereits seit März diesen Jahres genutzt werden

Mit der Öffnung der Brücke enden auch die Umleitungen bei den Regiobuslinien 620,621,629 und N13. Ab diesem Donnerstag gelten auf diesen Linien demnach leicht veränderte Fahrpläne und Abfahrtszeiten.

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