Marina Teltow : Stadt führt Gespräche mit Interessenten für Hafengastronomie

Nach einer geplatzten Ausschreibung nun ein erster Erfolg: Die Stadt will jetzt die Bewerber sondieren. Unterdessen starten die Bauarbeiten für das Bootslager. 

Der Teltower Hafen. 
Der Teltower Hafen. Foto: Andreas Klaer

Teltow - Die Stadt Teltow ist bei der Suche nach einem Interessenten für das Hafengebäude einen Schritt weiter. Anfang der Woche endete die Ausschreibung, mit der die Stadt nach einem Investor für das geplante Gebäude mit Gastronomie und Hafenmeisterbüro gesucht hat. Wie viele Bewerber es gibt, wollte die Stadtverwaltung mit Verweis auf das laufende Vergabeverfahren nicht sagen. 

Hafenbetreiber Thomas Klemm sagte den PNN, dass es im Vorfeld fünf Interessenten gegeben habe, von denen sich zwei bei der Stadt vorgestellt hätten. Wie viele sich letztendlich beworben haben, weiß er nicht. Die Stadtverwaltung indes will zunächst sondieren: „Mit den Bewerbern wird es jetzt Anhörungen geben“, sagte Stadtsprecher Jürgen Stich. Im weiteren Verlauf der Vergabe „werden dann natürlich auch die Stadtverordneten eingebunden“.

Investoren konnten Stadt ihre Wünsche nennen

Weitere Details könnten bis zum formalen Ende des Verfahrens nicht öffentlich gemacht werde. Das Vergabeverfahren ist beendet, wenn die Stadtverordneten sich auf einen Investor geeinigt haben. Mit einer Entscheidung rechnet Teltows Bürgermeister Thomas Schmidt (SPD) vor der Sommerpause. Die Stadt sucht bereits seit Längerem nach einem Investor für die Gastronomie im Hafen, auf eine frühere Ausschreibung hatte sich niemand beworben. Dem Vernehmen nach soll die angebotene Fläche zu klein gewesen sein. Teltow suchte in Folge das Gespräch mit potentiellen Investoren und fragte sie nach ihren Wünschen. Daraufhin entstand die zweite Ausschreibung.

Größerer Schiffskran soll Marinastandort attraktiver machen

Unterdessen wird am Hafen in den kommenden Wochen wieder gebaut: Die Tiefbauarbeiten für das Winterlager auf dem ehemaligen Klöstersareal beginnen. Das sagte Klemm den PNN. Das Winterquartier für Boote soll 6000 Quadratmeter groß sein. Eigentlich sollten die Bauarbeiten bereits im vergangenen Herbst beginnen, da Klemm aber einen 45 statt 25 Tonnen schweren Schiffskran einbauen lassen möchte, kam es zu Verzögerungen. Der größere Kran soll den Hafen und das Winterlager attraktiver machen. 

Neben den Hallen soll auch ein Showroom für Boote und die Werkstatt eines Bootsbauers entstehen. 

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.