Lange Wahlnacht : Brandenburgs Wahlleiter rettete Ehe

Weil seine Ehefrau um 4 Uhr morgens noch immer nicht zu Hause war, machte sich ein Brandenburger ernsthafte Sorgen. Der Landeswahlleiter hatte dafür eine Erklärung.

Klaus Peters
In Stahnsdorf wurde bis Montagmorgen 6 Uhr ausgezählt.  
In Stahnsdorf wurde bis Montagmorgen 6 Uhr ausgezählt.  Foto: Manfred Thomas

Potsdam/Stahnsdorf - Wegen der langwierigen Auszählung der Stimmen bei der Kommunalwahl in Brandenburg bis 6.00 Uhr morgens ist es beinahe zu einem ernsthaften Ehezerwürfnis gekommen. Brandenburgs Landeswahlleiter Bruno Küpper stellte sich schützend vor eine Ehefrau. 

Landeswahlleiter: "Wir konnten ihr ehrlich ein Alibi geben"

Deren Mann habe sich gegen 4.00 Uhr auf der Suche nach seiner Frau, die in einem Wahlvorstand gesessen habe, hilfesuchend bei der Landeswahlleitung gemeldet, berichtete Küpper am Montag. "Wir konnten ihr ehrlich ein Alibi geben, weil in diesem Wahlbezirk noch ausgezählt wurde", so Küpper. 

"So konnten wir in der langen Nacht immerhin eine Ehe retten!" Als letzter Wahlbezirk sei um kurz vor 6.00 Uhr aus Stahnsdorf (Potsdam-Mittelmark) das Ergebnis gemeldet worden. (dpa)

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