• Kriminalität in Schwielowsee: Jugendlicher mit Softairwaffe löst Polizeieinsatz aus
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Kriminalität in Schwielowsee : Jugendlicher mit Softairwaffe löst Polizeieinsatz aus

Ein junger Mann stieg mit einem Gegenstand, der aussah wie eine Langwaffe, in Caputh in einen Bus. Daraufhin stürmt die Polizei ein Gehöft nahe der Flottstelle. Dort machten sie weitere Funde.

Polizisten stürmten einen Hof in Caputh. 
Polizisten stürmten einen Hof in Caputh. Foto: dpa

Aufregung am Samstagmittag in Caputh: Die Polizei bestätigte PNN-Informationen, wonach es am Mittag gegen 13 Uhr einen großen Einsatz rund um die Bushaltestelle "Flottstelle" gegeben hat; dabei sind auch speziell ausgebildete Kräfte der Polizei zum Einsatz gekommen, nicht aber das SEK, wie es zunächst hieß.

Nach Angaben der Polizei hatten Zeugen gegen 13 Uhr die Polizei alarmiert, weil sie an der außerhalb des Ortes Caputh gelegenen Bushaltestelle "Flottstelle" eine männliche Person gesehen hatten, die einen Gegenstand mit sich führte, der wie eine Langwaffe samt Zielfernrohr aussah. Der Mann war laut der Zeugen in einer Gruppe unterwegs und ist in einen Bus in Richtung Potsdam gestiegen. 

Polizei stürmte Gehöft in Flottstelle

Die Polizei leitete nach eigenen Angaben "sofortige Fahndungsmaßnahmen" ein. Im Ergebnis stürmten die Kräfte den Wohnort eines 16-Jährigen, den die Polizei zuvor als die mutmaßlich gefährliche Person ermittelt hatte. 

Im Zuge der Durchsuchung des Wohnorts -  einem Gehöft in einer Siedlung in Flottstelle  - wurden laut Polizei insgesamt neun Jugendliche im Alter von elf bis 18 Jahren festgestellt.

Polizei prüft, ob Gegenstände gefährlich sind

Bei der Durchsuchung fand die Polizei mehrere Gegenstände, die äußerlich scharfen Waffen ähneln. Diese wurden sichergestellt. Ein Polizeisprecher bestätigte den PNN am Sonntag, dass es sich um insgesamt fünf Druckluftpistolen und Softairwaffen handle. Deren "Beschussfähigkeit" und Gefährlichkeit werde derzeit noch geprüft, so der Sprecher. Die Identitäten der Jugendlichen wurden festgestellt und unter anderem Anzeigen wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Waffengesetz aufgenommen.

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