• Hochwasser in Westdeutschland: Feuerwehr aus Mittelmark hilft im Katastrophengebiet

Hochwasser in Westdeutschland : Feuerwehr aus Mittelmark hilft im Katastrophengebiet

Aufräumarbeiten unterstützen, Infrastruktur wieder aufbauen: Der Landkreis Potsdam-Mittelmark schickt 125 Feuerwehrleute in die Eifelregion. 

Marion Kaufmann
Am Nürburgring werden die Hilfseinsätze koordiniert.
Am Nürburgring werden die Hilfseinsätze koordiniert.Foto: Philipp von Ditfurth/dpa

Bad Belzig - Feuerwehrleute aus Potsdam-Mittelmark helfen in den vom Hochwasser betroffenen Gebiet in Westdeutschland. "Der Landkreis Potsdam-Mittelmark hat frühzeitig seine Bereitschaft zur Hilfe im Katastrophengebiet in der Eifel signalisiert, nun ist die Anforderung des Landes Brandenburg da", teilte der Landkreis am Dienstagabend mit. Organisiert vom Fachdienst Brand- und Katastrophenschutz des Kreises werden sich laut der Mitteilung Mittwochabend 125 Mitglieder der Feuerwehren aus dem Kreis nach Rheinland-Pfalz aufmachen. Neben der Brandschutzeinheit sei die Motorradstaffel sowie die Versorgungseinheit dabei. "Zwei Krankentransporter ergänzen den Konvoi, der damit aus 30 Fahrzeugen besteht", teilt der Landkreis mit.  Einsatzbeginn sei am Donnerstag um 8 Uhr.  Ziel ist der Nürburgring, wo die Hilfseinsätze in den betroffenen Ahrweiler-Regionen koordiniert werden. Die Einsatzkräfte sollen im besonders stark betroffenen Landkreis Ahrweiler unterstützen. "Kurzfristig schließt sich die Ortsgruppe Bad Belzig des Technischen Hilfswerkes (THW) mit zwei Fahrzeugen an, deren elektrotechnische Experten die Helfer vor Ort unterstützen werden", heißt es in der Mitteilung. 

Unterstützung bei Aufräumarbeiten 

Zunächst ist der Einsatz vor Ort auf rund 48 Stunden ausgelegt. Es gehe unter anderem darum, an gefährdeten Dämmen oder Gebäuden die Lage zu erkunden, Aufräumarbeiten zu unterstützen und wichtige Infrastrukturen wieder herzurichten, so Kreisbrandmeister Jens Heinze.
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