HINTERGRUND : Feuer bei Fichtenwalde flammt wieder auf

Auf der Fläche an der A9 bei Fichtenwalde, wo ein Großbrand vom 26. bis 29. Juni wütete, hat es am Samstag erneut gebrannt. Wie ein Sprecher der Autobahnpolizei den PNN bestätigte, habe es erneut eine kleine Rauchsäule über dem Wald gegeben, die gegen 17 Uhr gemeldet worden war. Daraufhin wurde die rechte Fahrspur der A9 in Richtung Leipzig gesperrt, sodass die Feuerwehren von dort aus zum etwa 100 Meter von der Autobahn entfernten Brandherd fahren konnten. Nach etwa einer halben Stunde sei das Feuer gelöscht gewesen. Polizei und Feuerwehr gehen davon aus, dass sich ein Glutnest, dass den Großbrand überdauert hat, erneut entzündet hat. Waldbesitzer Ernst-August Winkelmann zufolge habe aber keine Gefahr bestanden, dass sich der Brand weiter ausdehnt. „An der Stelle war schon alles völlig abgebrannt, es gab mehr Rauch als alles andere“, so Winkelmann. Er sei davon ausgegangen, dass seine Mitarbeiter den Brand sogar alleine hätten löschen können, wenn nicht jemand die Feuerwehr alarmiert hätte. Die Waldbesitzer würden seit Samstag wieder Brandwache schieben und regelmäßig schauen, ob sich Glutnester auf der rund 50 Hektar großen Fläche des Großbrandes erneut entzünden. Auch am heutigen Montag seien wieder Brandwächter vor Ort. Die vier Besitzer hatten schon von Sonntag bis Mittwoch wechselweise Brandwachen gestellt. eb