Geschichte zum Jubiläum : Kleinmachnow feiert 100 Jahre mit neuer Chronik

Wer sponserte die ersten Straßenlaternen in Kleinmachnow, wann wurde dort das erste Auto zugelassen? Das kann man in der neu aufgelegten Chronik lesen.

Die Schleuse gehört zu den markantesten Bauwerken Kleinmachnows.
Die Schleuse gehört zu den markantesten Bauwerken Kleinmachnows.Foto: Andreas Klaer

Kleinmachnow - Die kleinen und großen Geheimnisse der Kleinmachnower Ortsgeschichte, die in der Chronik „Kleinmachnow – 100 Jahre Landgemeinde und was davor geschah“ gesammelt sind, wurden zum 100. Geburtstag der Gemeinde am 1. April neu aufgelegt. Auf mehr als 230 Seiten wurde unter der Redaktion von Rathaussprecherin Martina Bellack die Geschichte des Ortes neu zusammengefasst, heißt es in einer Pressemitteilung der Kommune. 

Die Chronik basiert auf der ursprünglichen geschichtlichen Zusammenfassung von Günter Käbelmann. Im überarbeiteten Buch wird unter anderem geschildert, wie die Familie Hake zu ihrem Gut in Kleinmachnow gekommen ist. Auch der Start der Straßenbeleuchtung wird erzählt und aufgedeckt, wer die ersten Straßenlaternen im Ort gesponsert hat oder wann das erste Auto in Kleinmachnow zugelassen wurde. Aufgelockert wird die geschichtliche Übersicht durch 255 Fotos aus dem Früher und Jetzt von Kleinmachnow.

Die überarbeitete Chronik des Ortes, der am 1. April 1920 vom Gutsbezirk zu einer selbstständigen politischen Landgemeinde wurde, hat eine Auflage von 2000 Stück, sagte Bellack auf PNN-Nachfrage. Das Hardcoverbuch ist seit dem 1. April erhältlich und kann über die Natura-Buchhandlung in Kleinmachnow bestellt werden – aufgrund der aktuellen Coronapandemie derzeit jedoch nur per Internet unter der Adresse: https://natura.buchhandlung.de/shop. Das Buch kostet 15 Euro.


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