Gemeinde Nuthetal : AWO übernimmt neue Kita

In Bergholz-Rehbrücke soll ein umstrittenes Neubaugebiet entstehen - und eine Kita. Noch ist unklar, wo diese genau gebaut werden soll. 

Bislang hat Nuthetal noch keine Engpässe bei den Kitaplätzen.
Bislang hat Nuthetal noch keine Engpässe bei den Kitaplätzen.Foto: Daniel Naupold/dpa

Nuthetal/Michendorf - Die geplante neue Kita in der Gemeinde Nuthetal wird von der AWO gebaut und betreut werden. Das erklärte Bürgermeisterin Ute Hustig (Linke) auf Anfrage gegenüber den PNN.

Genauer Standort für Kita ist noch unklar

Wie berichtet, soll die Kita im Rehgrabengebiet im Ortsteil Bergholz-Rehbrücke zwischen den Straßen Am Milanring, Rehgraben und Bergblick entstehen. An der Stelle ist auch ein umstrittenes Neubaugebiet mit bis zu 150 Wohnungen geplant, gegen das sich eine Bürgerinitiative zusammengeschlossen hat. Der genaue Standort für die Kita sei noch unklar. Nach den ursprünglichen Plänen der Verwaltung sollte sie am Kreisverkehr Am Rehgraben entstehen. Während die AWO den Bau und die Betreuung übernehmen wird, stellt die Gemeinde das Grundstück. „Wir wollen von Anfang an gemeinsam gestalten“, sagte Hustig.

Bald soll am Rehgraben in Bergholz-Rehbrücke gebaut werden.
Bald soll am Rehgraben in Bergholz-Rehbrücke gebaut werden.Foto: A. Klaer

Insgesamt hätten sich neun Träger für die Kita beworben. Der Jugend- und Sozialausschuss, der über die Träger und deren Konzepte beraten hat, habe sich für die AWO entschieden, da sie in dem Gebäude auch einen Raum für Senioren anbieten wollen. Dort könne eine Begegnungsstätte zwischen alt und jung entstehen. Der Raum soll an den Abenden auch anderweitig für Veranstaltungen genutzt werden können. Ein weiterer Punkt der für die AWO spreche sei, dass sie sich in ihrem Konzept für die Kita auf Bewegung und Sprachförderung konzentriert habe. Die AWO werde in der Einrichtung 80 bis 100 Plätze anbieten – laut Hustig und AWO sei das eine ideale Größe für eine Kita.

In Nuthetal noch keine Kita-Engpässe

Bislang hat Nuthetal noch keine Engpässe bei den Kitaplätzen. Für das kommende Jahr hätten bereits alle Kinder eine Zusage bekommen. Doch die Gemeinde baut und rechnet mit Wachstum. „Wenn im Rehgrabengebiet neue Wohnungen entstehen, kann der erwartete Zuzug von Familien mit kleinen Kindern durch die bisherigen Kitas nicht mehr aufgefangen werden“, so Hustig. Die Kita soll noch vor den geplanten rund 150 Wohnungen auf dem insgesamt rund drei Hektar großen Gelände entstehen. Ziel der Gemeinde sei es, die Kita Mitte des Jahres 2020 zu eröffnen.