Fresdorfer Heide : Pläne für Bauschuttdeponie werden erneut ausgelegt

In der Fresdorfer Heide ist eine Deponie für Baustoffe geplant. Doch es gibt Widerstand.

 Der Kiestagebau der BZR zwischen Saarmund und Langerwisch, der zur Mülldeponie werden könnte, liegt im Naturpark Nuthe-Nieplitz-Niederung.
 Der Kiestagebau der BZR zwischen Saarmund und Langerwisch, der zur Mülldeponie werden könnte, liegt im Naturpark...Foto: Andreas Klaer

Michendorf - Die Planungsunterlagen für die geplante Bauschuttdeponie in der Fresdorfer Heide sollen im ersten Quartal 2020 erneut ausgelegt werden. Dies hat eine Anfrage beim Landesamt für Umweltschutz ergeben, die die Bürgerinitiative Depo-Nie gestellt hat. Grund für die erneute Auslegung waren Formfehler bei der ersten Auslegung, auf die die Bürgerinitiative das Landesumweltamt hingewiesen hatte.

Die Initiative gegen die Errichtung der Deponie informiert auf ihrer Homepage darüber, dass Einwohner Michendorfs und angrenzender Gemeinden im Zeitraum der Auslegung weiterhin schriftliche Einwendungen gegen die Deponie schreiben oder bereits bestehende Einwendungen ergänzen können. Diese können beim Landesumweltamt oder der Gemeinde Michendorf eingereicht werden. Auf der Homepage der Bürgerinitiative stehen Formulierungshilfen sowie die Adressen bereit, an die die Einwendungen gerichtet werden müssen.

In der ausgekiesten Grube der Fresdorfer Heide plant die Firma BZR eine Deponie für Baustoffe. Anwohner fürchten gesundheitliche Risiken und Umweltbelastungen durch Schadstoffe sowie eine erhöhte Brandgefahr. Die Initiative kündigte an, vor das Verwaltungsgericht zu ziehen, sollte die Deponie trotz der Einwendungen genehmigt werden.


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