Essengeldsatzung wird angepasst : Werderaner Kitas bekommen Essen aus Stahnsdorf

Das Schulessen für die kommunalen Kitas in Werder (Havel) wurde europaweit ausgeschrieben. Den Zuschlag hat ein Unternehmen aus Stahnsdorf bekommen.

Symbolfoto: Franziska Kraufmann/dpa

Werder (Havel) - Werders kommunale Kitas werden künftig von Stahnsdorf aus bekocht. Wie die Stadtverwaltung am Freitag mitgeteilt hat, hat die Tim GmbH eine europaweite Ausschreibung gewonnen. Das Schulessen indes wird weiterhin von der Werderaner Sodexo SCS GmbH geliefert, die das wirtschaftlichste Angebot abgegeben habe. Bisher hat Sodexo auch die Kitas beliefert.

Wie bisher werde es in allen Einrichtungen drei Wahlessen geben, so Fachbereichsleiterin Ulrike Paniccia. Die Kitaausschüsse und Schulkonferenzen seien informiert. Für Eltern von Kitakindern könnte sich künftig auch die Finanzierung des Essens ändern: Die Stadt wolle perspektivisch die Essengeldsatzung so anpassen, dass die Rechnung nur über die Tage gestellt wird, an denen das Kind auch in der Einrichtung gegessen hat. Bisher werden die Kosten pauschal abgerechnet.

Den Mitarbeitern der Kitaküchen werde trotz des Arbeitgeberwechsels ein neuer Arbeitsvertrag angeboten, das sei ein Kriterium der Ausschreibung gewesen. „Es war uns wichtig, die Mitarbeiter in den Ausgabeküchen zu behalten. Sie machen alle eine tolle Arbeit und kennen die Einrichtungen teilweise schon seit vielen Jahren“, so Ulrike Paniccia.

Die Stadt Werder betreibt mit neun von 15 Kitas einen Großteil der Einrichtungen selbst. Weitere Tagesstätten entstehen in Bliesendorf und in der Adolf-Damaschke-Straße.