Die Lage in Potsdam-Mittelmark am Montag : Inzidenz steigt wieder deutlich an

Im Landkreis sind am Montag 19 Neuinfektionen gemeldet worden. Auch ein Kitakind wurde positiv getestet. Nun wird untersucht, ob es mit einer Virusmutante angesteckt ist.

PCR-Test für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus (Symbolbild)
PCR-Test für die Analyse auf Mutationen des Coronavirus (Symbolbild)Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Bad Belzig - Die Corona-Lage im Landkreis Potsdam-Mittelmark hat sich zu Wochenbeginn verschlechtert. Wie das Gesundheitsministerium am Montag mitteilte, wurden 19 Neuinfektionen mit Sars-CoV-2 gemeldet. So stieg die Zahl der Infektionen seit Beginn der Pandemie auf 5762 Fälle. Die Sieben-Tage-Inzidenz - also die Zahl der Neuinfektionen innerhalb von sieben Tagen pro 100.000 Einwohner - lag am Montag bei 57,7. Am Sonntag lag sie noch knapp unter 50. Da es aber insbesondere am Wochenende zu Meldeverzögerungen der Fallzahlen kommen kann, sind Abweichungen möglich. 

Als genesen gelten 5351 Infizierte. Außerdem ist in der Statistik des Landesamtes für Arbeitsschutz, Verbraucherschutz und Gesundheit (LAVG) die Zahl der Verstorbenen um eine Person nach unten korrigiert worden. Somit sind laut LAVG-Statistik bislang 158 Mittelmärker im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben.

Nach Angaben des Landkreises gibt es aktuell die meisten Infizierten in Bad Belzig, Beelitz, Teltow und Werder (Havel). Die meisten Neuinfektionen wurden am Montag aus Teltow mit vier Fällen und Kleinmachnow und Kloster Lehnin mit jeweils drei Fällen gemeldet. Allerdings weichen die Gesamtzahlen des Kreises "aufgrund unterschiedlicher Datenbestände bei den Abfragen von den offiziellen Landeszahlen" ab. 

Aus der Grundschule "Auf dem Seeberg" mit dem angeschlossenen Hort "Am Hochwald" in Kleinmachnow sei dem Gesundheitsamt am Montag ein positiv getestetes Kind gemeldet worden, wie der Landkreis mitteilte. "Wegen der Umstände des Falles wird eine Sequenzierung erfolgen." Das heißt, dass der Verdacht besteht, dass das Kind mit einer Virusmutation infiziert sein könnte. Mit einer Sequenzierung kann das ermittelt oder ausgeschlossen werden. "Die Kontaktverfolgung wird heute bereits abgeschlossen", hieß es weiter. Die Einschätzung der Kontakt-Kategorisierung werde "kurzfristig vorgenommen".

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