• Die Lage in Potsdam-Mittelmark am Freitag: Drei Neuinfektionen - Werder schließt Abstrichstelle

Die Lage in Potsdam-Mittelmark am Freitag : Drei Neuinfektionen - Werder schließt Abstrichstelle

In der Mittelmark haben sich nun insgesamt 548 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Neue Erkenntnisse zum Ausbruch im Postverteilzentrum in Stahnsdorf gibt es nicht.

In Potsdam-Mittelmark sind jetzt insgesamt 548 Menschen infiziert. (Symbolbild)
In Potsdam-Mittelmark sind jetzt insgesamt 548 Menschen infiziert. (Symbolbild)Foto: Ottmar Winter PNN

Im Landkreis Potsdam-Mittelmark sind am Freitag drei Neuinfektionen mit dem Coronavirus verzeichnet worden. Die Fälle wurden in Michendorf, Stahnsdorf und Teltow gemeldet. Das teilte Kreissprecher Kai-Uwe Schwinzert mit. Insgesamt wurden seit Februar 548 Infizierte gezählt, die meisten davon in Werder (Havel).

Die Zahl der in Krankenhäusern betreuten Covid-Patienten aus dem Landkreis ging von 30 auf 21 zurück. Die Zahl der Verstorbenen liegt weiterhin bei 40. Laut Kreisverwaltung befinden sich noch 101 Personen in häuslicher Quarantäne Leicht gestiegen ist die Zahl der innerhalb einer Woche gemeldeten Neuinfektionen: Sie lag laut Kreis am Freitag bei 27 – am Vortag noch bei 23. 

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Das ist aber immer noch deutlich unter dem vom Land festgesetzten Grenzwert von wöchentlich 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner, der umgerechnet auf den Kreis 107 Neuinfektionen bedeutet. Würde dieser Wert überschritten, müssten die Schutzmaßnahmen verschärft werden. 

Keine neuen Erkenntnisse zum Ausbruch im Postverteilzentrum

Zum Corona-Ausbruch im Postverteilzentrum in Stahnsdorf hatte der Landkreis am Freitag keine neuen Erkenntnisse. Wie berichtet waren dort zwölf Mitarbeiter einer Nachtschicht positiv getestet worden davon sechs mit Wohnsitz im Landkreis. Die zunächst im Krisenstab diskutierte Quarantäne für den Betrieb wurde letztlich aber doch nicht angeordnet. 

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In Werder (Havel) wird die Anlaufstelle für Atemwegserkrankungen nach dem 5. Juni vorerst geschlossen. Grund sei der starke Rückgang bei den Patienten zahlen, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Ab 8. Juni sollen Patienten mit Corona-Verdacht in Infektionssprechstunden bei den Hausärzten versorgt werden. Die Anlaufstelle könne bei Bedarf jederzeit wieder reaktiviert werden, hieß es. Dort sind den Angaben zufolge seit Eröffnung am 18. März 1554 Patienten versorgt worden, 824 Corona-Tests wurden durchgeführt. 

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