Die Lage in Potsdam-Mittelmark am Donnerstag : Kita-Notbetreuung in Stahnsdorf ausgelastet

Nur in Einzelfällen können Kinder im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs betreut werden. Aus Werder (Havel) wurde ein weiterer Todesfall gemeldet.

Der Landkreis Potsdam-Mittelmark meldet aktuell 555 Coronafälle. (Symboldbild)
Der Landkreis Potsdam-Mittelmark meldet aktuell 555 Coronafälle. (Symboldbild)Foto: Ottmar Winter PNN

Stahnsdorf/Werder (Havel) - In der Gemeinde Stahnsdorf werden aktuell nur in Einzelfällen Kinder im Rahmen des eingeschränkten Regelbetriebs betreut. Das teilte die Gemeinde in einer Pressemitteilung auf ihrer Webseite mit. Eine Ausweitung der Betreuung sei wegen begrenzter Räumlichkeiten und Personalmangel derzeit nicht möglich.

Notbetreuung hat Vorrang

Die Gemeinde verweist dabei auch auf die Vorgabe des brandenburgischen Bildungsministeriums, nach der die erweiterte Notbetreuung Vorrang hat und nicht zugunsten einer eingeschränkten Regelbetreuung limitiert werden darf. Im normalen Regelbetrieb werden insgesamt 1050 Kinder in den sieben Einrichtungen in Stahnsdorf betreut. Aktuell sind es 294 Kinder im Krippen- und Kindergartenalter und in den beiden Horten weitere 225 Kinder. Laut Pressemitteilung, gehen täglich neue Anträge auf Notbetreuung ein, so dass voraussichtlich noch in dieser Woche die letzten verbliebenen Restplätze ausgeschöpft sein werden. In den Sommerferien soll es eine eingeschränkte Notbetreuung geben, die derzeit noch abgestimmt wird.

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Person aus Werder (Havel) verstorben

In Potsdam-Mittelmark ist unterdessen ein weiterer Mensch im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Die Person kommt aus Werder (Havel). Nähere Informationen konnte der Landkreis am Donnerstag auf Anfrage nicht nennen. Damit steigt die Zahl der Todesfälle in Potsdam-Mittelmark auf insgesamt 42. Aus Kloster Lehnin ist zudem ein weiterer Coronafall gemeldet worden. Die Zahl der Infizierten im Kreis liegt damit bei insgesamt 555. 21 Personen müssen stationär betreut werden. In (angeordneter) häuslicher Quarantäne befinden sich 30 Personen – sechs weniger als am Vortag. Die Zahl der Verdachtsfälle erhöhte sich seit Mittwoch von 3170 auf 3183.

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