Die Lage in Potsdam-Mittelmark am Dienstag : Zahlen im Kreis steigen nur leicht an

In Werder (Havel) wurden zwei Fälle in der dortigen Asylunterkunft bestätigt. Das Gesundheitsamt beobachtet das weitere Geschehen vor Ort sehr genau. 

Ein Forscher testet in einem privaten Labor das Blut eines Patienten auf das  Coronavirus. 
Ein Forscher testet in einem privaten Labor das Blut eines Patienten auf das  Coronavirus. Foto: Alessandra Tarantino/AP/dpa

Potsdam-Mittelmark - In Potsdam-Mittelmark ist die Zahl der Infizierten seit Montag nur leicht um weitere drei Fälle auf insgesamt 479 Personen angestiegen. Das teilte der Landkreis am Dienstagnachmittag mit. Jeweils ein weiterer Fall wurde in Beelitz, Brück und Werder (Havel) verzeichnet. Die Stadt Werder bleibt mit aktuell 151 Coronafällen Schwerpunkt der Corona-Pandemie im Kreis. Aktuell müssen 76 Menschen stationär behandelt werden. Einen weiteren Todesfall hat es nicht gegeben. Wie berichtet sind insgesamt 38 Menschen aus Potsdam-Mittelmark im Zusammenhang mit dem Coronavirus verstorben. Die Zahl der Verdachtsfälle erhöhte sich von 2274 auf 2327.

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Für ein wenig Verwirrung sorgte die Mitteilung des Landkreises, dass am Dienstag erstmals zwei Covid-19-Erkrankungen in der Asylunterkunft in Werder bestätigt wurden. Wie berichtet hatte eine Landkreissprecherin bereits am 1. Mai auf Anfrage gegenüber den PNN einen Fall bestätigt. Zwei Familien wurden demnach in Quarantäne in die Asylunterkunft in Teltow gebracht. Bei den aktuellen Fällen handele es sich um eben jene beiden Familien beziehungsweise um zwei Angehörige, die positiv getestet wurden, teilte der Landkreis auf Nachfrage mit. Erst am Dienstag wurden die Fälle tatsächlich bestätigt und die beiden Familien erst jetzt nach Teltow gebracht, nicht bereits um den 1. Mai. Wie der Landkreis mitteilte beobachte das Gesundheitsamt das weitere Geschehen in der Asylunterkunft in Werder genau. Die Bewohner seien nochmals auf gebotene Hygienemaßnahmen und das Verhalten in der Öffentlichkeit hingewiesen worden. 

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