• Die Corona-Lage in der Mittelmark am Donnerstag: Ausschankverbot und erweiterte Maskenpflicht

Die Corona-Lage in der Mittelmark am Donnerstag : Ausschankverbot und erweiterte Maskenpflicht

Schon am Mittwoch überschritt die Mittelmark die 35er-Warnschwelle. Am Donnerstag sind verschärfte Maßnahmen in Kraft getreten. 

In der Mittelmark muss nun auch zum Beispiel in Fahrstühlen ein Mundschutz getragen werden (Symbolbild).
In der Mittelmark muss nun auch zum Beispiel in Fahrstühlen ein Mundschutz getragen werden (Symbolbild).Foto: dpa

Bad Belzig - Im Landkreis Potsdam-Mittelmark gelten seit Donnerstag verschärfte Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus. Die Sieben-Tage-Inzidenz, der Wert der wöchentlichen Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner, ist bereits am Mittwoch erstmals über 35 gestiegen, wie die Kreisverwaltung am Donnerstag bekanntgab. Am Donnerstag wurden elf neue Fälle registriert, die Inzidenz lag den Angaben zufolge bei 35,6. 

Damit gelten die vom Land vorgesehenen Zusatzmaßnahmen wie ein nächtliches Ausschankverbot von Alkohol sowie eine erweiterte Maskenpflicht. Eine Mund-Nasen-Bedeckung müssen nun auch Beschäftigte in Gaststätten tragen – und Gäste, wenn sie sich nicht auf ihrem festen Platz aufhalten. Das gelte auch für geschlossene Gesellschaften, wie der Kreis betonte. Auch in Fahrstühlen sowie Büroräumen gilt eine Maskenpflicht für Besucher und Beschäftigte, so sie sich nicht an ihrem festen Arbeitsplatz aufhalten und der Mindestabstand von 1,5 Meter nicht eingehalten werden kann. 

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Infektionen im Gesundheitsamt

Bei Openair-Veranstaltungen sind maximal 250 Gäste erlaubt, bei Veranstaltungen in geschlossenen Räumen maximal 150. Privatfeiern zuhause mit mehr als 15 Teilnehmern sind ebenso untersagt wie Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen mit mehr als 25 Teilnehmern. In Gaststätten darf von 23 Uhr bis 6 Uhr kein Alkohol ausgeschenkt werden. Diese Einschränkungen gelten mindestens für zehn Tage, auch wenn die Inzidenz zwischenzeitlich wieder fällt. Steigt die Inzidenz über 50, gibt es weitere Verschärfungen. 

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Die Hotline des Gesundheitsamtes sei „derzeit leider nur eingeschränkt erreichbar“ und am Wochenende gar nicht besetzt, teilte der Kreis weiter mit. Anfragen – auch von Rückkehrern aus Risikogebieten – sollten per Mail an die Adresse [email protected] gerichtet werden. Es sei aber mit einer Reaktionszeit von bis zu fünf Tagen zu rechnen. Betroffene werden gebeten, sich bis dahin selbstständig an die Quarantäneregeln zu halten. Auch im Gesundheitsamt selbst gibt es Corona-Infektionen, wie der Kreis auf PNN-Anfrage bestätigte.

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