Das Zittern geht weiter : Zukunft von Real-Filialen in Teltow und Potsdam ungewiss

Die Metro wird noch vor dem Verkauf aller Real-Filialen an einen russischen Investor sieben Supermärkte schließen. Teltow und Potsdam stehen nicht auf dieser Liste. Deren Zukunft ist weiter unklar.

Erich Reimann
Die Real-Filiale in der Teltower Oderstraße.
Die Real-Filiale in der Teltower Oderstraße.Foto: Ottmar Winter

Teltow/ Potsdam - Noch bevor der Verkauf an den russischen Investor SCP vollzogen ist, stellt die Supermarktkette Real die Weichen für die Schließung von sieben Filialen. Zum Jahresende sollen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur die Geschäfte in Bamberg und Deggendorf, im rheinland-pfälzischen Bad Sobernheim und im niedersächsischen Papenburg ihr Tore schließen. Ende März nächsten Jahres sollen die Geschäfte in Augsburg und in Wildau bei Berlin folgen, zum Ende Juni 2021 auch die Filiale im nordrhein-westfälischen Rheine. Insgesamt sind davon 650 Mitarbeiter betroffen. Zuvor hatten Zeitungen der Funke-Gruppe darüber berichtet.

Die Schließungen seien mit den künftigen Real-Eigentümer besprochen, erfuhr dpa. Der künftige Real-Besitzer SCP hatte bereits kurz nach der Unterzeichnung des Kaufvertrages mit der Metro angekündigt, rund 30 Filialen mangels Zukunftsperspektiven schließen zu wollen. Der Rest der Kette soll zerschlagen werden. Ein Großteil der 276 Real-Märkte soll an Wettbewerber wie Kaufland, Globus oder Edeka verkauft werden. Nur ein Kern von 50 Filialen soll noch 24 Monate unter dem Namen Real weitergeführt werden.

(dpa)

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