Corona-Lage in Potsdam-Mittelmark : Werder wartet auf Erlaubnis für Impfstelle

In der Havelauenhalle könnten bis zu 1000 Menschen in der Woche geimpft werden. Die Impfungen sollen im Schichtbetrieb angeboten werden - wenn die Genehmigung da ist.

Die Impfungen sollen in der Havelauenhalle stattfinden (Symbolbild).
Die Impfungen sollen in der Havelauenhalle stattfinden (Symbolbild).Foto: dpa

Bad Belzig/Werder (Havel) - Die Inselstadt Werder (Havel) wartet offenbar bislang vergeblich, eine selbst organisierte Impfstelle in der Stadt einrichten zu können. Wie die Verwaltung am Donnerstag mitteilte, habe man mit Medizinern vor Ort einen Plan entwickelt, im Schichtbetrieb Impfungen anbieten zu können. Als Ort des Impfzentrums sei die Havelauenhalle ausgewählt worden, dort könnte man bis zu 1000 Menschen in der Woche impfen, hieß es in einer Mitteilung auf dem städtischen Internetportal. 

Die Werderaner Allgemeinmedizinerin Christine Falk erklärte: „Wir könnten helfen, die Impfkampagne des Landes zu beschleunigen und die Impfzentren zu entlasten. Wir warten auf die Genehmigung der Kassenärztlichen Vereinigung Brandenburg.“

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Derweil ist im gesamten Kreis trotz einer leichten Zunahme von Corona-Neuinfektionen die Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstag auf 43,4 gesunken. Indes ist die Zahl der neu gemeldeten Fälle im Vergleich zum Vortag um 16 auf 32 gestiegen. Die meisten Neuinfektionen wurden am Donnerstag mit zehn Fällen aus Teltow gemeldet, vier Corona-Neuinfektionen wurden in Werder (Havel) bestätigt. Drei Neuinfektionen gab es in der Gemeinde Seddiner See. Neue Todesfälle kamen nicht hinzu.

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