Corona-Lage in Potsdam-Mittelmark : B117-Verdachtsfall: Testergebnis steht noch aus

Bislang gibt es keine neuen Informationen zum Verdachtsfall der neuen Virusmutante in Potsdam-Mittelmark. Seit Donnerstag unterstützen Bundeswehrsoldaten beim Testen in den Senioreneinrichtungen. 

In Potsdam-Mittelmark liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 107,1 (Symbolbild).
In Potsdam-Mittelmark liegt die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner bei 107,1 (Symbolbild).Foto: Britta Pedersen/dpa

Bad Belzig - Nach Angaben der Sprecher des Landkreises Potsdam-Mittelmark, gibt es bislang keine neuen Informationen zu dem Verdachtsfall auf die neue Coronavirus-Mutante B117 in Potsdam-Mittelmark, der am Mittwoch bekannt wurde. Wie berichtet, handelt es sich bei dem Verdachtsfall um einen Pfleger, der in dem von der neuen Virusvariante betroffenen Humboldt-Klinikum in Berlin arbeitet. Das Ergebnis eines vorgenommenen Tests bei dem Pfleger, liege noch nicht vor, teilte ein Sprecher des Kreises mit. 

Sieben-Tage-Inzidenz sinkt weiter

Unterdessen sind im Landkreis 43 Neuinfektionen gemeldet worden. Mit acht neuen Corona-Fällen ist Werder (Havel) am stärksten betroffen. Danach folgen Treuenbrietzen und Kloster Lehnin mit jeweils fünf Neuinfektionen. Damit sind in Potsdam-Mittelmark seit Pandemiebeginn bislang 5224 laborbestätigte Infektionen erfasst worden. Die Zahl der Menschen, die im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben sind, liegt seit Donnerstag unverändert bei bei insgesamt 128. 

Wie das Gesundheitsamt am Freitag mitteile, sind derzeit 440 Menschen akut an Covid-19 erkrankt - 35 Personen weniger als am Vortag. 4662 Personen - 78 Menschen mehr als am Donnerstag - gelten als wieder genesen. Die Sieben-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner ist auf 107,1 (Stand 8 Uhr) gesunken. Vor genau einer Woche lag der Wert noch bei 242,9

Bundeswehrsoldaten testen in Senioreneinrichtungen

Wie die Kreisverwaltung weiterhin mitteilte, sind seit Donnerstag 14 Soldaten der Bundeswehr in den Seniorenwohnheimen des Landkreises im Einsatz. Eine Marine-Infanterie-Einheit aus Eckernförde testet in den Einrichtungen Pflegepersonal sowie Besucher und Besucherinnen auf das Coronavirus. Dis Soldaten übernehmen diese Aufgabe den Angaben zufolge für zunächst drei Wochen. Dadurch sollen die Einrichtungen entlastet werden. 

Die insgesamt vier Teams haben am Donnerstag bereits 140 Schnelltests im Pflegeheim Dahlen, im St. Norbert Haus in Michendorf und im Evangelischen Seniorenzentrum Bethesda in Teltow gemacht. Am Freitag waren die Soldaten in Einrichtungen in Bad Belzig, Treuenbrietzen und im Awo-Seniorenzentrum Wachtelwinkel und dem Awo-Seniorenzentrum "Am Schwalbenberg" in Werder(Havel) unterwegs. Die Betreiber der Einrichtungen stellen die Ausrüstungen und die Schnelltests. Die Einrichtungen selbst hätten sich sehr dankbar über diese Hilfe gezeigt, teilte die Kreisverwaltung mit.

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