Brandwachen in Treuenbrietzen : Feuerwehr reduziert Einsatzkräfte

Starke Regenfälle hatten am Montag für Entspannung gesorgt. Glutnester sorgen aber weiter für Gefahr. Das Feuer war am Freitag ausgebrochen.

Gudrun Janicke
Am Montag sorgte Regen für eine Entspannung der Lage in Treuenbrietzen.
Am Montag sorgte Regen für eine Entspannung der Lage in Treuenbrietzen.Foto: dpa

Treuenbrietzen - Nach dem verheerenden Feuer im mittelmärkischen Treuenbrietzen gibt es weiter Brandwachen. Glutnester könnten gefährlich werden und müssten beobachtet und gelöscht werden, sagte Andrea Metzler, Sprecherin des Landkreises Potsdam-Mittelmark, am Mittwoch auf Anfrage. 

[Lesen Sie auch: Darum brennt es in Brandenburgs Wäldern so oftund das wird dagegen unternommen (T+)]

Stück für Stück könne aber die Zahl der Einsatzfahrzeuge und der Feuerwehrleute nach und nach reduziert werden. „Vermutlich am Nachmittag kann die Verantwortung an die privaten Eigentümer der Flächen übergeben werden“, sagte sie. Die müssten dann für Brandwachen sorgen und die Glutnester weiter im Blick behalten.

Der Waldbrand in Treuenbrietzen war vergangenen Freitag ausgebrochen. Hunderte Feuerwehrleute, unterstützt von Soldaten der Bundeswehr waren im Einsatz. Nur rund 20 Kilometer voneinander entfernt brannte es am Wochenende dann auch bei Beelitz. Jeweils etwa 200 Hektar brannten. Hunderte Menschen mussten vorsorglich ihre Häuser verlassen. Starke Regenfälle brachten am frühen Montagmorgen Entspannung. (dpa)

Mehr lesen? Hier die PNN gratis testen.