Blaualgen in Potsdam-Mittelmark : Nur noch eine Badestelle betroffen

Das Gesundheitsamt rät weiter davon ab, im Strandbad am Klostersee in Kloster Lehnin im Nichtschwimmerbereich zu baden. Dort liegt eine hohe Blaualgendominanz vor.

Blaualgen sind unter anderem an einer intensiven grünlichen Trübung des Wassers erkennbar (Symbolbild).
Blaualgen sind unter anderem an einer intensiven grünlichen Trübung des Wassers erkennbar (Symbolbild).Foto: Sebastian Gabsch PNN

Bad Belzig - Im Kreis Potsdam-Mittelmark ist nur noch eine Badestelle von Blaualgen betroffen. Wie der Kreis auf seiner Homepage mitteilte, herrscht im Strandbad am Klostersee in Kloster Lehnin im gesamten Nichtschwimmerbereich eine hohe Blaualgendominanz vor. Das Gesundheitsamt rät vom Baden ab.

Keine Beanstandungen wurden bei Nachkontrollen zur Badegewässerqualität am Netzener See in Netzen, am Kleinen Zernsee in Phöben und am Schwielowsee am Campingplatz "Flottstelle" festgestellt.

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Es drohen Übelkeit, Erbrechen, Hautreizungen

Blaualgen sind erkennbar an einer intensiven grünlichen, grünblauen oder mitunter rötlichen Trübung des Wassers. Und nach Angaben des mittelmärkischen Gesundheitsamtes ebenso bei starker Blaualgenblüte an schlieren- oder rahmartigen Schichten/Teppichen auf dem Wasser. Blaualgen bilden Toxine, die bei empfindlichen Personen allergische Reaktionen hervorrufen können. Es drohen Übelkeit, Erbrechen, Hautreizungen. 

Wenn man beim Baden in knietiefem Wasser seine Füße nicht mehr sehen kann oder wenn Schlieren oder Rahmschichten auf dem Wasser sichtbar sind, sollte man nicht mehr baden. "Aus Vorsorgegründen sollen Kinder und Kleinkinder bei einer Blaualgenbelastung nicht mehr im Wasser baden oder am Ufersaum planschen und spielen", rät das Gesundheitsamt. Auch Tiere sind gefährdet.

Wer in blaualgenhaltigem Wasser baden geht, sollte sich nach dem Baden abduschen und hinterher die Badekleidung wechseln. Falls nach dem Bad Beschwerden wie Hautreizungen, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall oder Atemnot auftreten, sollten Betroffenen einen Arzt aufsuchen und das Gesundheitsamt informieren.

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