• Arbeiten in Stahnsdorf sollen bis 2020 dauern: Potsdamer Straße wird ab 2018 umgebaut

Arbeiten in Stahnsdorf sollen bis 2020 dauern : Potsdamer Straße wird ab 2018 umgebaut

Stahnsdorf - Der Kreisstraßenbetrieb will am 7. Dezember die Arbeiten für den Umbau der Potsdamer Straße in Stahnsdorf ausschreiben. Wie Bürgermeister Bernd Albers (BfB) am Donnerstagabend bekannt gab, plant die Kreisverwaltung, am 15. März einen Zuschlag für die Arbeiten zu erteilen, mit denen dann nur zwei Wochen später begonnen werden soll.

Wie berichtet befindet sich die Potsdamer Straße in einem desolaten Zustand. Die Straße ging nach dem Neubau der Umgehungsstraße bei Güterfelde vom Land auf den Kreis über, der den Umbau der Straße plant. Vom Ortseingang aus Richtung Potsdam soll die Fahrbahn bis zum Schleusenweg von vier auf zwei Fahrspuren zurückgebaut werden. Damit gäbe es durchgehend in der Ortslage nur noch eine Fahrspur pro Richtung. Ab dem Schleusenweg soll die Fahrbahn zudem verengt werden, damit Rad- und Gehweg mehr Platz erhalten können. An den bisherigen Kreuzungen sollen Kreisverkehre entstehen.

Die Arbeiten sollen bis Ende Juli 2020 dauern. Wie genau der Verkehr während der Bauarbeiten geregelt werden soll, steht derzeit noch nicht fest. Die Stahnsdorfer Gemeindeverwaltung, die für die begleitenden Baumaßnahmen zuständig ist, prüft derzeit die Baubeschreibung des Kreises. Zudem seien die Planungsunterlagen für die Straßenbeleuchtung kürzlich an das zuständige Planungsbüro übergeben worden.

Die Potsdamer Straße in Stahnsdorf war einst die Hauptverkehrsachse zwischen Potsdam und dem Flughafen Schönefeld. Mit dem Neubau der Landesstraße 40 als Verlängerung der Nutheschnellstraße an Güterfelde vorbei zur Bundesstraße 101 verlor die Potsdamer Straße aber ihre überregionale Bedeutung. Der Abschnitt zwischen Potsdam und Stahnsdorf ist schon vor Jahren von vier auf zwei Fahrspuren zurückgebaut worden, auch dort ist im Gegenzug ein breiterer Geh- und Radweg entstanden. 

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