Potsdam-Mittelmark : 40 Jahre Stückener Blasmusik

Rund 1000 Gäste kamen zum Geburtstagsfest

Wolfgang Post

Rund 1000 Gäste kamen zum Geburtstagsfest Michendorf-Stücken - Das war ein neuer Besucherrekord: Rund 1000 Gäste kamen zum Stückener Blasmusikfest am Wochenende. Diese Resonanz war wohl das schönste Geschenk für das örtliche Blasorchester, das gleichzeitig seinen 40. Geburtstag feierte. 1965 hatte Bürgermeister Hubert Wüstenhagen die Idee, ein eigenes Orchester zu gründen und setzte sie mit einigen musikbegeisterten Stückenern um. Nun organisierte sein Sohn Heiko mit dem Heimatverein das Jubiläumskonzert und erinnerte daran, dass sich im Laufe der Jahre rund 100 Namen in die Stückener Musikerliste eintrugen. Viele Jahre leitete der Stückener Musiker Kurt Baecker das Orchester, danach der Caputher Lothar Völkerling und nun Tilo Raatz aus Werder, der Tubist vom Landespolizeiorchester. Unter seiner Leitung spielten die „Geburtstagskinder“ Erfolgsmelodien der vergangenen 40 Jahre, für die sie auch diesmal wieder verdienten Beifall erhielten. Unter den Gästen waren wie in den Jahren zuvor Senioren aus dem Potsdamer Käthe-Kollwitz-Heim. Zu den Gratulanten gehörten die 45 Musiker des Landesmusikkorps Bergstadt Schneeberg, die unter der Leitung von Musikdirektor Hermann Schröder und mit Sänger Karl Böhm alte und neue Hits präsentierten. Bereits am Sonnabend beim Festtanz in der Syringhalle sorgten sie für tolle Stimmung. Seit 25 Jahre besteht die Partnerschaft Stücken-Schneeberg aber wohl noch länger der Kontakt zu den Buchholzer Blasmusikern, die unter der Leitung von Musikdirektor Franz Thurig und Frank Rösler ihren musikalischen Part zum Gelingen des Konzertes beitrugen. Andreas Block und Thomas Petersdorf führten gekonnt spritzig durchs Programm bis hin zum traditionsgemäß gemeinsamen Spiel aller drei Klangkörper zum Abschluss des Konzertes. Am Sonntag gab es dann noch etwas zu feiern. Ortsbürgermeister Udo Reich erhob das Glas als Dank an all diejenigen Helfer, die nach vielem Hin und Her dazu beigetragen hatten, die seit zehn Jahren geplante, feste Bühne im Park des Ortes zu bauen. Zu ihnen gehörten unter anderem die Michendorfer Bürgermeisterin Cornelia Jung, die Architektin Jana Schaffran und das Kulturamt Potsdam-Mittelmark. Wolfgang Post