27-Jährige aus Kleinmachnow vergewaltigt : Noch keine heiße Spur zum Täter

Der Vergewaltiger der 27 Jahre alten Joggerin aus Kleinmachnow ist weiter auf freiem Fuß. In den sozialen Medien gibt es Gerüchte über eine Fahndung in Potsdam. Der Staatsanwaltschaft ist davon nichts bekannt.

Wer kennt diesen Mann? Er wird verdächtigt, am 28. Juni 2020 eine junge Frau in Kleinmachnow in der Nähe des Panzerdenkmals vergewaltigt zu haben.
Wer kennt diesen Mann? Er wird verdächtigt, am 28. Juni 2020 eine junge Frau in Kleinmachnow in der Nähe des Panzerdenkmals...Foto: Andreas Klaer/ Polizeidirektion West

Potsdam - Nach der Vergewaltigung einer 27 Jahre alten Frau aus Kleinmachnow ermittelt die Staatsanwaltschaft Potsdam weiterhin gegen Unbekannt. Das teilte Sprecherin Hanna Urban den PNN mit. Von einer Fahndung nach dem Täter in Potsdam ist der Behörde nichts bekannt. Auf Facebook war verbreitet worden, dass die Polizei in der Landeshauptstadt nach dem Verdächtigen fahndet. 

"Die Ermittlungen laufen auf Hochtouren", sagte Heiko Schmidt, Pressesprecher der Polizei, den PNN. Dabei könne es auch sein, dass im Rahmen der Suche nach dem Täter die Bevölkerung befragt werde.

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Verbindung zu anderen Sexualstraftaten wird geprüft

Die Frau war am Sonntag vor einer Woche am 28. Juni 2020 nahe des Panzerdenkmals Kleinmachnow am frühen Abend gegen 18 Uhr joggen, als sie von dem Unbekannten überfallen und in ein Gebüsch gezogen wurde. Dort soll sich der Mann an ihr vergangen haben. Der Frau sei später die Flucht gelungen. Die Polizei sucht seit Mittwoch mit einem Phantombild nach dem Täter

Die Ermittler gehen auch möglichen Zusammenhängen zu weiteren Sexualstraftaten in Berlin und Verbindungen zu Fällen in Stahnsdorf nach. Dort soll unter anderem vor etwas mehr als zwei Wochen ein Unbekannter zwei Mädchen an der Bushaltestelle Waldschänke angesprochen und unsittlich berührt haben. 

Einen Zusammenhang mit einem weiteren gemeldeten Fall in Oranienburg vom vergangenen Donnerstag schloss unterdessen die Sprecherin der Polizeidirektion Nord aus. Die Täterbeschreibung sei eine völlig andere, hieß es. (mit dpa)


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