1. Beigeordneter der Stadt : Staatsanwalt ermittelt gegen Christian Große

Werders 1. Beigeordneter Christian Große soll nach dem Einbruch in die Haveltherme einen Architekten fälschlicherweise beschuldigt haben. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen den CDU-Politiker.

Christian Große (CDU), der  1. Beigeordneter von Werder (Havel). 
Christian Große (CDU), der  1. Beigeordneter von Werder (Havel). Foto: promo

Werder (Havel) - Die Potsdamer Staatsanwaltschaft hat Ermittlungen gegen den 1. Beigeordneten von Werder (Havel), Christian Große (CDU) wegen möglicherweise falscher Beschuldigungen aufgenommen. Das bestätigte eine Sprecherin der Staatsanwaltschaft am Mittwoch auf Anfrage gegenüber den PNN. Weitere Informationen zu den laufenden Ermittlungen gab sie nicht bekannt.

Wie berichtet hatte ein 26-jähriger Architekt Strafanzeige gegen Große wegen falscher Verdächtigung erstattet. Der Architekt war zuvor beschuldigt worden, im November 2018 in die Therme in Werder (Havel) eingebrochen zu sein. Die Ermittlungen ergaben, dass er zur Tatzeit nicht am Tatort war. Das Strafverfahren gegen ihn war daher eingestellt worden. 

Zu dem Einbruch wird noch ermittelt

Der Architekt und sein Anwalt gehen davon aus, dass die Beschuldigungen im Wesentlichen auf Aussagen von Große bei der Kriminalpolizei zurückgehen. Der 26-Jährige hatte sich in der Vergangenheit kritisch zur Therme geäußert.

Der Einbruch in die im Bau befindliche Therme ist bislang noch nicht geklärt: Wie die Staatsanwaltschaft bestätigte, dauern die Ermittlungen in dem Fall weiterhin an. 

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