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Moderna-Impfstoff wirkt wohl auch gegen Mutanten : Biotechkonzern will Immunität gegen neue Varianten weiter stärken

Schwächere Wirkung bei südafrikanischer Mutation + Müssen Impfstoff-Exporte genehmigt werden? + Stiko: Impfstoff-Knappheit „nicht vorhersehbar“ + Der Newsblog.

Christopher Stolz
Der US-Biotechkonzern Moderna geht davon aus, dass sein Covid-19-Impfstoff auch gegen die ansteckendere britische und südafrikanische Variante des Coronavirus schützt.
Der US-Biotechkonzern Moderna geht davon aus, dass sein Covid-19-Impfstoff auch gegen die ansteckendere britische und...Foto: Reuters/Paul Sancya

Der US-Biotechkonzern Moderna geht davon aus, dass sein Covid-19-Impfstoff auch gegen die ansteckendere britische und südafrikanische Variante des Coronavirus schützt. Gleichwohl wolle Moderna sicherheitshalber ein klinisches Programm starten, um die Immunität gegen neu auftretende Varianten zu stärken, hieß es. So soll vor allem speziell gegen die südafrikanische Variante ein verstärkter Impfstoff entwickelt werden. (mehr dazu unten im Newsblog)

Weitere Corona-Nachrichten:

  • Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat eine Pflicht zur Genehmigung für den Export von Impfstoffen aus der Europäischen Union (EU) ins Gespräch gebracht. Aus seiner Sicht solle die EU eine entsprechende Genehmigungspflicht prüfen, sagte Spahn am Montag. Dann könne man Informationen darüber erhalten, ob und wenn ja welche Impfstoffe die EU verließen und einen solchen Export gegebenenfalls unterbinden, begründete Spahn demnach seinen Vorstoß.Die Lieferengpässe bei Corona-Impfstoffen sind nach Ansicht der Ständigen Impfkommission (Stiko) am Robert Koch-Institut nicht abzusehen gewesen.
  • Die aktuellen Zahlen: Für Deutschland trägt der Tagesspiegel die Zahlen live aus allen Landkreisen zusammen. Demnach gab es Stand Montagmorgen 289.895 aktive Fälle. Weltweit gibt es der Johns-Hopkins-Universität zufolge gut 99 Millionen Infektionsnachweise, mehr als 2,1 Millionen Menschen starben an oder mit einer Covid-19-Erkrankung.